16 Straßen müssen repariert werden

Der Lammertzweg ist eine der beiden nicht ausgebauten und teilweise noch wassergebundenen Straßen in Laboe

Laboe. A wie Ausbau steht hinter 16 Laboer Straßennamen – eine Aufgabe für die nächsten Jahrzehnte. Hinzu kommen einige Straßen, in denen es laut Ingenieur Hermann Leevsen zunächst ausreiche, die Oberfläche zu „renovieren“. 150 000 Euro sollen in diesem Jahr in die Reparaturen fließen. Bürgermeister Walter Riecken forderte alle Fraktionen auf, bis zur Märzsitzung des Bauausschusses eine Reihenfolge der Maßnahmen vorzuschlagen. Ein Ausbau von Straßen, an denen die Anlieger finanziell beteiligt werden, ist in diesem Jahr nicht geplant. Voraussetzung dafür ist eine gültige Straßenausbaubeitragssatzung und die soll, wie berichtet, bis Anfang 2016 verabschiedet sein. In diesem Jahr soll der Lammertzweg, noch eine von zwei wassergebundenen Straßen, in Angriff genommen werden. Allerdings sprachen sich die Ortspolitiker mit Blick auf die Kostenberechnung für eine Reparatur aus. Die, so erklärte Leevsen, werde bei rund 20 000 Euro liegen. Die Oberfläche soll dann mit bearbeitetem Asphaltfräsgut wiederhergestellt werden, eine Längsdränage sorge für die Entwässerung. „Aber das ist eine Unterhaltungsmaßnahme“, mahnte der Fachmann. Die Gemeinde werde immer wieder Löcher beseitigen müssen. Unter der Voraussetzung habe die Straße dann eine Lebensdauer von acht bis zwölf Jahren, so Leevsen. Die restlichen 130 000 Euro, die im Haushalt stehen, werden aber nicht für die dringlichen Reparaturen reichen. Der größte Brocken ist die dringend notwendige Instandsetzung der Straße Buerbarg mit geschätzten Kosten von rund 180 000 Euro (einschließlich Asphalt, Bordsteinen und Gehweg). Zweiter Punkt ist die Reparatur des Steinkamps mit insgesamt 100 000 Euro, und als dritte Straße steht der Brodersdorfer Weg bis zur Einmündung Langensoll mit Kosten von 50 000 Euro auf der Liste. Betont wurde bei allen Maßnahmen, dass es sich lediglich um eine „Renovierung“ handelt und nicht um einen Ausbau. Was am Ende tatsächlich beauftragt und umgesetzt werden soll, soll der Bauausschuss in der nächsten Sitzung festlegen. Ein Thema in diesem Jahr wird auch die Kanalsanierung in Zusammenarbeit mit dem Abwasserzweckverband (AZV) sein. Damit im Zusammenhang steht die Sanierung des Steiner Wegs einschließlich der Gehwege als sogenannte Sammelstraße (also nicht nur von Anliegern genutzt) ganz oben. Die Kosten, so erklärte Walter Riecken, trage dann anteilig der AZV, sodass es Sinn mache, im Zuge des Kanalbaus auch die Straße in Angriff zu nehmen. Wie Riecken informierte, stehe auch die Planung für den Wiesenweg als eine der am stärksten bei Hochwasser gefährdeten Straßen. Dort soll der Parkplatz einem Regenrückhaltebecken weichen.asc

Quelle: Kieler Nachrichten

 

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