Bauarbeiten gehen voran

Die Hafenstraße muss für etwa eine Woche voll gesperrt werden. Dort wird im Auftrag des AZV ein neuer Regenwasseranschluss gesetzt. Im Hafenumfeld muss Bauleiter K. Schulz-Wulkow nun wetterbedingt Verzögerungen in Kauf nehmen.

Laboe. Die Bauarbeiten am  Laboer Hafenumfeld laufen im  Großen und Ganzen rund.  Dennoch gibt es immer wieder  unvorhergesehene Herausforderungen,  die vor allem unter  der Erde liegen. Die von Bürgermeister  Walter Riecken angekündigte  Vollsperrung der  Hafenstraße verschiebt sich  wetterbedingt. Doch nach wie  vor gilt: Die gesamte Anlage  wird am 2. Mai planmäßig eröffnet.  Eigentlich sollte seit gestern  die Hafenstraße aufgrund von  beginnenden Kanalarbeiten  gesperrt werden. Doch das einsetzende  Winterwetter machte  den Planern einen Strich durch  die Rechnung. Dennoch werden  sich die Laboer in den  nächsten Tagen auf Verkehrsbehinderungen  und Umleitungen  einstellen müssen, denn in  der Hafenstraße wird im Auftrag  des Abwasserzweckverbandes  ein neuer Anschluss an  den Regenwasserkanal gesetzt.  Etwa eine Woche werden die  Arbeiten dauern.  Diese Maßnahme sei in die  Zukunft gerichtet und wichtig  dafür, dass der neue Regenwasserkanal  vom Tourismusbetrieb  bis zum Rettungsschuppen  entsprechend angeschlossen  und in Richtung Ostsee  abgeleitet werden kann,  ohne dass später der neue Gehweg  wieder aufgerissen werden  müsse, erläuterte der für  den Umbau des Hafenumfeldes  zuständige Bauleiter Konstantin  Schulz-Wulkow. Parallel  laufe in der Hafenstraße der  Ausbau des Fußweges und der  PKW-Stellflächen.  Problematisch ist nach wie  vor der überraschend aufgetauchte  Regenwasserkanal.  „Wir konnten die Quelle nicht  zurückverfolgen, denn die liegt  irgendwo unter dem Buswartehäuschen“,  so Schulz-Wulkow.  Gleichwohl habe er eine Lösung  gefunden. So werde in  den alten Kanal ein Rohr hineingeschoben,  die Zwischenräume  mit Beton verfüllt, die  Leitung dann in das bestehende  System eingebunden und in  die Ostsee entwässert, erklärt  der Bauleiter. Dazu soll ein  neuer Übernahmeschacht gesetzt  werden. In dem laufen  dann die Dränage der neu gepflanzten  Dachplatanen neben  dem Restaurant Fischküche,  der alte Kanal und die neue  Dränage parallel zur Hafenstraße,  die den Druck des  Oberflächenwassers aus dem  Berg gegen die Hafenkante  verringern soll, zusammen.  Dieser Schacht, über den das  Wasser dann in die Ostsee abgeleitet  wird, soll im März fertig  sein. Schulz-Wulkow zeigte  sich trotz Zwangspause zuversichtlich.  „Bisher hatten wir  Glück, aber es ist nun mal Winter.  Das holen wir wieder auf“,  verspricht der Fachmann. asc 

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