Schulstandort Laboe scheint gesichert

Noch eingerüstet: das Freya-Frahm-Haus

Laboe. Die Grundschule Laboe ist auch nach den langfristigen Prognosen nicht gefährdet, die offene Ganztagsschule stößt an ihre Grenzen, Volkshochschule und Bücherei werden gut genutzt. Das verlautete in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses. Zum Freya-Frahm-Haus einigte sich das Gremium zunächst auf weitere Beratungen. Von Thomas Christiansen

 Vor ihrer Sitzung schauten sich die Ausschussmitglieder den Stand der Bauarbeiten im Freya-Frahm-Haus an, in der Sitzung wurde über eine Überarbeitung des Nutzungskonzepts diskutiert, aber nichts beschlossen. Zunächst wollen nun die Fraktionen weiter beraten, bevor es dann in der nächsten Sitzung des Bildungsausschusses konkreter werden soll. Anfang Dezember hatte der Bauausschuss die Ausschreibung für den zweiten Bauabschnitt eingeleitet. Damals war noch davon ausgegangen worden, dass das Gebäude zum Jahresende wieder enthüllt werden könnte. Inzwischen sind die Bauplanen vor den Gerüsten tatsächlich weg – allerdings nur, weil ein Sturm sie entfernt hat. Auch langfristig gibt es „keinerlei Gefährdung des Schulstandortes Laboe“, betonte Bürgermeister Walter Riecken. Der Schulentwicklungsplan geht nach den Prognosen über die Bevölkerungsentwicklung davon aus, dass die Schule auch künftig mehr als 100 Schüler haben wird. Die Zahl von derzeit rund 148 Schülern wird vermutlich erst nach dem Jahr 2020 zurückgehen. In der offenen Ganztagsschule, die ursprünglich für 40 Schüler geplant war, sind jetzt täglich etwa doppelt so viele. „Räumlich haben wir keine Probleme, aber mit täglich 80 Essen stößt die Cafeteria an ihre Grenzen“, erklärte Schulleiterin Claudia Telli. Insgesamt sind von den 148 Schülern 104 für die offene Ganztagsschule angemeldet. Die Volkshochschule hatte im vergangenen Jahr 1200 Kursteilnehmer, von denen 70 Prozent aus Laboe und 30 Prozent aus dem Umland kamen. Zusammen mit Sprachpaten bietet die VHS weiterhin Deutsch-Kurse für Flüchtlinge an. In der Gemeindebücherei wurden im vergangenen Jahr 17 522 Bücher und andere Medien entliehen. Im Bestand sind derzeit 9377 Medien, 662 wurden neu angeschafft. Zu den 41 Vorlesestunden kamen insgesamt 196 Kinder.
Quelle: Kieler Nachrichten

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