"Den guten Weg gemeinsam fortsetzen"

Laboe. Wie geht es in Laboe nach dem plötzlichen Tod von Bürgermeister Walter Riecken weiter? Erste Antworten auf diese Frage erarbeiteten gestern in einem Gespräch im Laboer Rathaus die erste stellvertretende Bürgermeisterin Wiebke Eschenlauer (Grüne) und der zweite stellvertretende Bürgermeister Stephan Mattiesen (LWG) mit dem Assistenten des Werkleiters, Martin Göttsch, und Amtsdirektor Sönke Körber. Die Amtsgeschäfte teilen sich, wie angekündigt, beide Stellvertreter des Bürgermeisters, unterstützt von der Amtsverwaltung Probstei und dem hauptamtlichen Assistenten des Werkleiters. Das Signal der Kommunalpolitiker ist klar: „Wir wollen den fahrenden Dampfer am Laufen halten. Es gibt keinen Anlass für Aktionismus“, erklärte Eschenlauer auf Nachfrage. Derzeit stünden keine besonderen Entscheidungen an, Sitzungen seien erst nach den Osterferien wieder terminiert und eine außerordentliche Zusammenkunft der Gemeindevertreter sei nicht geplant. „Wir kommen am Montag mit allen Fraktionsvorsitzenden zusammen und werden den weiteren Weg abstecken“, erklärte Eschenlauer weiter. Sie und ihre Fraktion seien „erschüttert“ über den unerwarteten Tod Rieckens. „Es waren so viele Dinge auf einem guten Weg. Den sollten wir nun alle gemeinsam fortsetzen“, plädierte Eschenlauer für eine sachorientierte Zusammenarbeit der Fraktionen. Riecken (SPD) war am Donnerstag, wie berichtet, im Alter von 62 Jahren plötzlich gestorben. Der 62- jährige Verwaltungsfachmann war seit Oktober 2013 im Ehrenamt Bürgermeister der Gemeinde Laboe. Von 1992 bis 1999 war Riecken hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Preetz gewesen. asc

Quelle: Kieler Nachrichten

Zurück