Bei Berührung sprudeln die Daten

Horst Birkenfeld (von links), Edeltraut Behrens, Volkert und Gudrun Philipp besuchen Laboe und freuen sich über die neue digitale Info-Tafel am Hafen. Foto:Schmidt

Laboe. Eine neue überaus zeitgemäße Möglichkeit, Laboe und die Probstei zu erkunden, gibt es am Laboer Hafen. Dort steht seit einigen Tagen eine digitale Informationsstele, an der sich die Besucher über die Region ein Bild machen können. Von Astrid Schmidt Die Sonne strahlt, die Menschen bummeln am Hafen entlang. Sie können schon erahnen, wie das Hafengelände sich nach Ende der Bauarbeiten präsentieren wird. Da bildet die neue Informationsstele eine gelungene Ergänzung zur modernen Optik. Gleich neben der Schiffsschraube, derzeit noch gerahmt von Bauzäunen, steht die überdimensionale Tafel, die bei Berührung umfangreiche Informationen preisgibt. Gäste wie Volkert und Gudrun Philipp aus Hameln sind hocherfreut. Finden sie doch eine Reihe von Restaurants mit Speisekarten und Öffnungszeiten, Geschäfte mit ihren Sortimenten und Veranstaltungshinweisen. „Das ist sehr hilfreich, gerade wenn man den Ort nur kurz besucht“, meint Gudrun Philipp. Die Datenbank ist unendlich: Vermieter, Gastronomen, Veranstalter, Vereine, Verbände, der Tourismusverband Probstei mit all seinen Dörfern finden dort Platz. Installiert worden ist die Säule auf Initiative von Stephan Thomnitz vom Laboer Tourismusbetrieb. „Dieses Angebot passt gut zum neuen Hafenumfeld und kostet die Gemeinde keinen Cent“, so Thomnitz. Denn finanziert wird dieser Service komplett über die Anbieter, die sich dort präsentieren. Der Standort am Knotenpunkt zwischen Promenade und Hafen sei ganz bewusst gewählt. Allerdings werde noch getestet, inwieweit eine Art Blendschutz geschaffen werden müsse. Doch nicht nur die Optik passt zum neuen Bild am Hafen, sondern vor allem der Service, den die Stele für die Gäste bietet. Der Besucher kann sich gezielt vor Ort informieren. Der Vorteil dieses Systems ist außerdem, dass die Informationen jederzeit ohne viel Aufwand aktualisiert werden können“, so der Leiter des Tourismusbetriebes. Betreut und gepflegt wird das System von der Firma Fluctus Media aus Kiel.

Quelle: Kieler Nachrichten

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