Wie gestaltet sich die Zukunft des Laboer Bürgertreffs

Der Bürgertreff wird für unterschiedlichste Anlässe genutzt. Die AWO wünscht sich an der Stelle einen Neubau mit Inklusionscafe und zwei behindertengerechten Wohnungen. Foto Stoltenberg

Laboe (pst) Denn die Arbeiterwohlfahrt wünscht sich für das Grundstück mit dem bisherigen AWO-Bürgertreff einen Neubau, in dem ein so genanntes Inklusionscafe und zwei Wohnungen für Menschen mit Behinderungen entstehen. Über einen dementsprechenden Erbpachtvertrag sollten die Gemeindevertreter im nichtöffentlichen Teil der Sitzung beraten. Heidemarie Kuhn appellierte an die soziale Verpflichtung der Gemeinde und forderte die Vertreter auf, sich im Sinne der AWO zu entscheiden. Träger des Inklusionscafes und der behindertengerechten Wohnungen wäre der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt. Im Gebäude finden die unterschiedlichsten Veranstaltungen statt, es kann für Feiern und andere Anlässe gemietet werden. Allerdings hat der Zahn der Zeit am Bürgertreff genagt. Heidemarie Kuhn kritisierte Pläne von Gemeindevertretern, das Grundstück als Stellplatz für Müllcontainer zu nutzen und sie betonte, dass das Projekt quasi eine Vorbildfunktion bei der Inklusion haben könnte. Die Gemeindevertreter beschlossen in der nichtöffentlichen Sitzung, das Thema zu vertagen. 

Quelle: Probsteier Herold

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