Auch Laboe drückt die Daumen und hofft auf zusätzliche Gäste

Laboe. Olympische Segelwettbewerbe in Kiel? Für die amtierende Laboer Bürgermeisterin Wiebke Eschenlauer wäre dies „ein Grund zu großer Freude“. Sie hoffe, dann auch eigene Veranstaltungen um das Segelevent herum anbieten und zusätzliche Gäste nach Laboe holen zu können. Dennoch heiße es erst einmal „Daumen drücken“, und dann werde man alles möglich machen, um zu unterstützen. Schwierig werde das allerdings im Hinblick auf zusätzlich benötigte Liegeplätze, räumte die Bürgermeisterin ein. Denn wie auch der Laboer Hafenmeister Ole Kähler bestätigte, seien alle Plätze im gemeindlichen Hafen belegt. „Natürlich freuen wir uns über diese Bereicherung der Kieler Innenförde, aber eine Unterbringung von Gästen in der dann benötigten Dimension ist nicht machbar. Wir halten keine Gästeplätze vor, weil wir nach einem anderen Konzept arbeiten“, erklärte Kähler. Schon im September des Vorjahres seien jeweils für das Folgejahr alle 370 Liegeplätze vergeben“, erklärte der Hafenmeister. Mit Spannung und gleichzeitig Gelassenheit sieht Tourismus- Chef Stefan Tomnitz das Thema: „Wir haben keinen Grund zur Hektik, erst muss Hamburg ja mal den Zuschlag bekommen. Aber wenn es so kommt, wird das bombig.“ Denn davon profitiere nicht nur Laboe, sondern die gesamte Region. „Segelschiffe sind immer ein Anziehungspunkt, vor allem für Tagestouristen. Und aus einem Tagesgast wird schnell auch ein Übernachtungsgast.“ asc

Quelle: Kieler Nachrichten

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