Grundschule Laboe braucht Sozialarbeiter

An der Grundschule in Laboe soll eine Stelle für Sozialarbeit eingerichtet werden. Foto Schmidt

Laboe. Dafür sprachen sich die Mitglieder des Ausschusses für Bildung, Soziales, Kultur und Sport in ihrer Sitzung am Dienstag einhellig aus. Wie Schulleiterin Claudia Telli berichtete, gebe es zunehmend Förderbedarf nicht nur im schulischen, sondern vermehrt im sozialen Bereich. Benötigt würde auch eine persönliche Beratung von Eltern. Die Stunden für eine solche Stelle würden sowohl auf den Schulbetrieb, als auch auf den Bereich der Offenen Ganztagsschule aufgeteilt werden, so Telli. Finanziert werden kann die Stelle, die zunächst für ein Jahr befristet geschaffen werden soll, über ein Förderprogramm. Die Gemeinde selbst muss etwa 20 000 Euro aufwenden. Ausschussvorsitzender Volkmar Heller (SPD) erklärte, die Fortsetzung über das eine Jahr hinaus sei erklärter politischer Wille. Eine Ausschreibung sei aber aufgrund der Laufzeit des Förderprogramms nur für ein Jahr möglich. Das heiße nicht, dass danach die Schulsozialarbeit wieder eingestellt würde. Dies sei Konsens im Ausschuss, so Heller. Über die künftige Nutzung der Fläche des abgerissenen alten Schulgebäudes berät derzeit eine Arbeitsgruppe. Die Schulleiterin meldete ihren Wunsch an, dort eine Grünfläche für die Schule zu schaffen. Eine heftige Diskussion löste die Frage nach der Skaterbahn aus. Wie die stellvertretende Bürgermeisterin Wiebke Eschenlauer (Grüne) erklärte, gebe es derzeit „alle Bemühungen“, zusätzliches Geld den alten Standort (Rosengarten) aufzutreiben. Die GAL betonte, das Geld für eine neue Bahn sei Bestandteil des Förderbescheides. Kai Rönnau zitierte aus alten Beschlüssen, wonach der Bau der Anlage beschlossene Sache gewesen sei. Eine lange Diskussion löste auch die Benutzungsordnung für das Freya-Frahm-Haus aus. Während die CDU die Sonderstellung des Fördervereins als „politisch nicht korrekt“ bezeichnete, betonte die Dieter Rauschenbach (SPD), dass er einen „großen Anteil an der Lebendigkeit des Hauses“ habe: „Das Haus muss kostenlos nutzbar sein.“ Die Benutzungsordnung wurde mit einer Gegenstimme (CDU) verabschiedet. asc

 Quelle: Kieler Nachrichten

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