Mit frischen Ideen und ohne Geldsorgen in die Zukunft

Ein neuer DRK-Vorstand mit frischen Ideen: 2. Vorsitzende Margit Walla, Stellvertreterin Elke Kohlsiek, 1. Vorsitzender Jan-Hendrik Köhler, kom. Leiterin Jennifer Störmer und Kassenwart Sascha Radomski u Schriftführer Jörg Maaßen (Foto: Stoltenberg)

Der DRK-Ortsverein hat nicht nur einen Grund zur Freude: Nachdem der Verein und mit ihm auch die Kita unverschuldet in finanzielle Schieflage geraten war, wurde jetzt auf ganzer Linie Entwarnung gemeldet. Denn die vermutlich durch einen Steuerberater hinterzogene Summe konnte nicht nur dank vieler Spendenaktionen wieder halbwegs gedeckt werden – der fehlende Betrag wurde durch die zuständige Versicherung ausgeglichen. Reich ist der Ortsverein deshalb noch lange nicht, aber laufende Projekte und Einrichtungen können ihren ganz normalen Gang gehen und auch neue begonnen werden. Apropos neu: Es wurde ein siebenköpfiger neuer Vorstand gewählt, der sich mit viel Elan und neuen Ideen an die Arbeit gemacht hat. „Wir sind dankbar für die Solidarität und dass wir wieder neu anfangen können“, sagte der frisch gebackene erste Vorsitzende Jan-Hendrik Köhler Arp. Vergessen sind die Geldprobleme, auf der Mitgliederversammlung, die „sehr harmonisch verlief“, wurde der neue Vorstand mit Mehrheit gewählt. Ute Ulrich, Köhler- Arps Vorgängerin im Amt, wurde zur Ehrenvorsitzenden ernannt, alle anderen Vorstandsmitglieder zu Ehrenmitgliedern. Köhler-Arp nutzte die Mitgliederversammlung, um noch einmal die Verdienste des ehemaligen Vorstands zu würdigen. Der neue Vorstand setzt sich ganz bewusst aus Mitgliedern zusammen, die sich mit der Organisation eines Unternehmens und ganz gezielt einer Kindertagesstätte auskennen. Darunter sind Rechtsanwälte, Unternehmensberater, ein Controller und auch eine Mitarbeiterin der DRK-Kita. Und der neue Vorstand hat sich gemeinsam mit den anderen Mitgliedern, Einiges vorgenommen. Im Vordergrund steht zuerst einmal die DRK-Kita. Die soll gesichert und auf die Zukunft vorbereitet werden. Ideen dazu gibt es genug. Künftig sollen unterschiedliche Konzepte der Gemeinde vorgestellt werden. Man will den Erfahrungsaustausch mit anderen Kitas, aber auch den Eltern suchen. Schon jetzt traf sich der neue Vorstand zu einem Kennenlernabend mit einigen Fraktionsvorsitzenden und Bürgermeisterin Ulrike Mordhorst. Aber bevor es an die Umsetzung neuer Pläne geht, wird evaluiert, also der Ist-Zustand geprüft und entschieden, was man künftig machen kann. Aber auch sonst kommt bei den Mitgliedern des Ortsvereins Laboe in der kommenden Zeit bestimmt keine Langeweile auf. Ein Projekt ist die Gründung eines Fördervereins für die DRK-Kita. Darüber hinaus soll das Strandhaus des DRK mit neuen Konzepten belebt werden. Die Kleiderkammer soll neu aufgestellt werden, denn, so Köhler-Arp: „ Das Konzept hat sich schlichtweg überlebt.“ Künftig soll auch die Seniorenarbeit intensiviert werden. Dazu gehört auch der Besuchsdienst. Alte und kranke Menschen sollen regelmäßig besucht werden, um sie am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen oder ihnen einfach nur etwas Gesellschaft zu leisten. Geplant sind auch Erste Hilfe-Kurse und Kurse für erste Hilfe am Kind. Außerdem plant der DRK Ortsverein, die Grundschule im Rahmen der OGTS zu unterstützen. Ganz zu schweigen von den traditionellen Aktionen wie dem Blutspendedienst oder dem Sanitätsdienst bei unterschiedlichen Veranstaltungen. Mit ausgeglichenen Finanzen und einem ideenreichen Vorstand kann der Ortsverein jetzt das Ziel ansteuern, das ihm besonders am Herzen liegt. Denn, so Köhler-Arp: „Wir wollen in Laboe als Wohlfahrtsverband erlebt werden.“ 

 

Quelle: Probsteier Herold

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