Viel mehr Musik als „nur“ Musik vom Meer

Die Girlgroup "Sweet Voices" machte mit gleich mehrern Auftritten ihrem Namen alle Ehre

 

Laboe (pst) Das „Shantychor- Festival“ wurde in früheren Zeiten zu etwa bis exakt 100 Prozent von Shantychören gestaltet. Die traten im Festzelt am Hafen auf und sangen Shanties aus aller Herren Ländern. In den vergangenen Jahren gab es dann auch Festivals mit Shanties von besagten Chören, die sich die Bühne dann allerdings mit anderen musikalischen Ausrichtungen teilten. „Musik und Mee(h)r“ nannte sich ja gar nicht offiziell Shanty- Festival, war aber eine musikalische Veranstaltung, in „Laboe Aktuell“ als Shanty-Festival angekündigt, auf der in der Tat auch noch der eine oder andere Shantychor sein Repertoire präsentierte. Vielleicht auch zur Freude jener Besucher, die, um sich zu amüsieren, nicht nur Shantys hören wollen. Dementsprechend war das Programm von „Musik und Mee (h)r“ weniger dem feuchten Element als der musikalischen Vielfalt gewidmet. Drei Tage lang hatten Laboer und ihre Gäste die Gelegenheit, sich an Livemusik zu erfreuen, ohne dass dabei irgendeine Generation ins Hintertreffen geraten musste. Denn „Musik und Mee (h)r“ hatte neben den typischen englisch- oder deutschsprachigen maritimen Klängen auf der Bühne am Hafen durchaus mehr zu bieten. Immer wieder gerne gehört ist natürlich der Shantychor von „Ole Schippn“ oder die Kollegen von „Sailing City“ oder „Eutiner Wind“. Daneben wurde aber auch Dorfrock von den wie gewohnt originell gekleideten „Melkern“ geboten oder schwungvolle Rhythmen der Girlgroup „Sweet Voices“. Wer allein wegen der Shanties gekommen war, hatte Gelegenheit, dem Shantychor „Albatros“ im Garten des Freya-Frahm-Hauses zu lauschen, bis ihm die Windjammerparade die Show stahl. Alternativen von „Musik und Mee(h)r“ waren „Itzes Haifischbar“ oder die „Cheery Band“. Und wer sich als Zuschauer nicht mit eigenen Butterbroten für das Seh-Erlebnis am letzten Kieler Woche Wochenende gerüstet hatte, konnte für Spezialitäten vom Grill, Crepes oder das eine oder andere Fischbrötchen gerne ein paar Euro investieren. Für die gute Laune der kleinen Besucher war mit einem Karussell und einer nicht immer gut frequentierten Piratenrutsche gesorgt worden. All Jene, die nicht nur gekommen waren, um Fisch zu essen, sondern auch etwas darüber zu erfahren, wie die Fischerei einst in der Region Einzug hielt, wurden im Freya- Frahm-Haus fündig.
Quelle: Probsteier Herold

 

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