Strandpirat Harry feierte 40-jähriges Jubiläum auf der Musikmuschel-Bühne

"Strandpirat" Hans Harald Jahn spielte in der Musikmuschel wieder vor vielen Zuhörern

Laboe (pst) Jahrelange Musikmuschel- Besucher kennen ihn jetzt schon seit vier Jahrzehnten. Denn der „Harry aus Laboe“ alias Hans Harald Jahn feierte jetzt sein 40. Bühnenjubiläum in der Muschel. Als „Laboer Strandpiraten“ bieten Harry aus Laboe und Gerd aus Schönwalde ihren Zuhörern Klassiker eines Freddy Quinn und viele Klänge von der Waterkant. Das war aber nicht immer so. Hobbymusiker Jahn hatte es einst eher der Bluesrock angetan, den er mit einer Schülerband unter das Volk brachte. Mit der Meermusik ist Harry aus Laboe endlich musikalisch angekommen. Denn eigentlich ist es in der Familie des heute 56-Jährigen Tradition, wie sein Bruder zur See zu fahren. Hans Harald Jahn entschied sich aber dafür, der See musikalisch und in seiner Freizeit zu huldigen. Schon als kleiner Junge durfte er bei seiner Großmutter Platten in der Musikbox hören. Dabei kam er auch zum ersten Mal mit Liedern eines Freddy Quinn in Kontakt. Das war die erste Musik, die er hörte. Dass er selber Freizeitmusiker wurde, lag an seinem Bruder. Denn immer, wenn der nicht da war, nahm sich Hans Harald Jahn seine Gitarre, um zu üben. Etwas zum Verdruss der Mutter, die sagte: „Jetzt hat der eine mit dem Geklimper aufgehört, da fängt der andere an.“ 1975 trat Jahn zum ersten Mal mit der Schülerband „Wells Fargo“ in der Laboer Musikmuschel, damals noch mit Bluesrock, auf. Mit der Formation „Funny Guitars“ widmete sich der Ur-Laboer später mit „Country & Western Music“ einer gänzlich anderen Musikrichtung. Auch mit „Funny Guitars“ trat er in der Laboer Musikmuschel auf. Aber als „Cowboy“ von der Waterkant wollte sich Jahn auch nicht sehen. Es verging noch einige Zeit, bis Harry aus Laboe endlich zu jener Musik fand, mit der er sich voll und ganz identifizieren konnte. Und das sind nun mal Klassiker von Freddy und Klänge von der Waterkant wie „La Paloma“ oder die etwas südlicher anzusiedelnden „Capri-Fischer“. Aus dem Cowboy wurde ein Pirat, der ja einen deutlicheren maritimen Bezug hat. Die „Strandpiraten“ alias „Harry aus Laboe“ und „Gerd aus Schönwalde“ waren geboren. Bei der Feier zum 40. Musikmuschel- Jubiläum war auch ein musikalischer Wegbegleiter gekommen, den Jahn jetzt nach 40 Jahren zum ersten Mal wiedersah. Und vor der Musikmuschel wurden die Stehplätze knapp, als die Strandpiraten neben ihrem üblichen Repertoire auch einen Countryund Western-Song spielten. Danach wurde ganz stilecht mit einem Gläschen Sekt auf das runde Jubiläum angestoßen.
Quelle: Probsteier Herold

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