Lange Warteschlangen vor Glücksrad und Eisdielen

Aufgrund des herrlichen Wetters waren Hunderte von kleinen und großen Besuchern zum großen Familienfest in den Rosengarten gekommen

Laboe (pst) Während im Unterdorf die automobilen Laboe-Besucher verzweifelt auf der Suche nach einem Parkplatz waren, vergnügten sich schon viele kleine Gäste beim großen Familienfest im Rosengarten. Dort hatte der Radiosender R.SH diverse Spielspaß-Möglichkeiten aufgebaut.
Dazu gehörten eine Kletterlandschaft, eine Hüpfburg und die „Knipskiste“. In der konnten sich die Teilnehmer des Familienfests per lustigem Foto für die Nachwelt verewigen lassen. Und weil es Petrus am Sonntag besonders gut mit den Nordlichtern meinte, bildeten sich vor jedem Spiel- oder Unterhaltungsangebot mal wieder lange Schlangen. So auch vor dem immer wieder beliebten Schminkstand oder dem Glücksrad. In einem entsprechenden Behältnis hatten die besonders geschickten Kinder Gelegenheit, wirbelnde Schaumstoffteile einer bestimmten Farbe zu fangen. Und natürlich gab es auch jede Menge Informationen darüber, wie echtes Radio gemacht wird. Und natürlich war auch mit Grillwürsten und Getränken dafür gesorgt, dass Niemand hungrig oder durstig den Rosengarten verlassen musste. Dafür ist ja ohnehin auch außerhalb besonderer Veranstaltungen mit den üblichen gastronomischen Angeboten gesorgt. Und auch vor den Eisdielen, Fischbrötchenständen und in den Restaurants wurden die Plätze knapp oder bildeten sich lange Schlangen. Wohl dem, der mit der Fähre oder dem Bus angereist war. Denn wieder wurde die Suche nach einem legalen Parkplatz zur „Spießrutenfahrt“. Viele Laboer ärgerten sich darüber, dass die Besucher zum Teil auf den Fußwegen in der Parkstraße parkten oder sich auch ansonsten sehr eigenartige Abstellplätze für ihre Gefährte suchten. All diesen Wildparkern sei gesagt, dass die Ordnungskräfte, die für den ruhenden Verkehr zuständig sind, immer ein wachsames Auge auf besonders dreiste Parker haben. Es nutzt auch in den meisten Fällen nicht, ein Beweisfoto als Einspruch an die Landrätin zu schicken, weil für den gesamten Ortsbereich ein Halteverbot gilt. Deshalb sollten Autofahrer dem Aufruf der Gemeinde nachkommen, auf einem der Ehrenmal-Parkplätze parken und dafür einen längeren „Spaziergang“ zum Hafen in Kauf nehmen.
Quelle: Probsteier Herold

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