Internationales Flair bei den "German Classics" schnuppern

Sie sind echte, jung gebliebene Schönheiten: Die Klassiker-Yachten der Laboer Segelveranstaltung "German Classics". Foto: Stoltenberg

Laboe (pst) Es gibt Yachten, die nach vielen Jahren oder sogar Jahrzehnten aus einer Art Dornröschenschlaf geweckt werden. Andere wiederum werden von Generation zu Generation einer Familie weiter gegeben. Fest steht aber, dass sich die Nachkommen der Yachteigner immer wieder vom Klassiker- Virus infizieren lassen. Am Donnerstag, 20. August, beginnt wieder ein Veranstaltungs- Highlight im Laboer Hafen. Denn der Freundeskreis klassische Yachten lädt drei Tage lang zu den traditionellen „German Classics“. Und die zeichnen sich nicht nur durch Yachten-Sehen und gesehen werden aus – auch in 2015 gehen die junggebliebenen Schönheiten wieder bei Regatten an den Start. Für die Laboer und ihre Besucher sind die Classics schon deshalb immer wieder ein Erlebnis, weil der gesamte Gewerbehafen mit bildschönen, alten, aber runderneuerten Yachten gefüllt ist. In dieser Zeit kann man also sozusagen „über Wasser gehen“, weil die Klassikeryachten Boot an Boot liegen. Immer wieder interessant ist es auch, mit dem einen oder anderen Eigner ins Gespräch zu kommen, denn viele der Yachten haben sehr interessante Geschichten zu erzählen. Und natürlich ist an den drei Tagen im Zeichen klassischer Yachten wieder für das leibliche Wohl der Besucher und Teilnehmer gesorgt. Los geht es am Donnerstag um 19 Uhr mit einem „Willkommensdrink“, Gesprächen und Musik. Sportliche und kulinarische Höhepunkte erwarten die Teilnehmer am Freitag, 21. August. Nach dem Frühstück starten die kurzen Wettfahrten für alle in der Strander Bucht. Dann kann man sich am kulinarischen Angebot im Festzelt erfreuen und es folgt ein weiterer Höhepunkt in Form der Verleihung des Restaurierungspreises. Denn die Klassiker aus Holz brauchen viel Liebe und mindestens genauso viel Pflege. Der Preisträger wird Boot und Arbeitsschritte allen Interessierten in Wort und Bild präsentieren. Durch eine Jury werden die yachtgeschichtliche Bedeutung des Bootes, der Umfang des Restaurierungsprojektes, sowie die Originaltreue und Ausführungsqualität und die Eigenleistung des Eigners bewertet. Dabei ist die Anwesenheit der Yacht vor Ort erforderlich. Der Freitag klingt mit Live- Musik auf dem Festplatz aus. Am Sonnabend starten die Klassikeryachten nach dem Frühstück zur traditionellen Langstreckenregatta. Sind die Yachten hoffentlich unbeschadet wieder im Laboer Hafen angekommen, erwartet sie eine leckere Verköstigung im Festzelt. Es folgt die Preisverleihung für den erfolgreichsten Teilnehmer. Der Sonnabend endet mit der Regattaparty mit Bildershow vom Regatta-Tag. Am Donnerstag, Freitag und Sonnabend finden spezielle Wettfahrten für die so genannten 12mR-Yachten statt. Nach einem Frühstück am Sonntag sagen sich die Teilnehmer „Tschüs“ und „Gute Fahrt“ und treten wieder den Heimweg an. Und das tun sie nicht nur auf dem Wasserweg, sondern auch über Straßen. Denn manche Yachten kommen „Huckepack“ auf Anhängern nach Laboe. Für jeden Tag aber gilt: Die „German Classics“ sind nicht nur ein sportliches Event, sondern auch ein wunderschöner Anblick im Laboer Hafen.

Quelle: Probsteier Herold

Zurück