Kontakt mit Partnergemeinde ausbauen

Gute Nachrichten aus Laboes Grundschule: Schulsozialarbeit und Schulassistenz haben sich schon nach kurzer Zeit bewährt. Foto: Stoltenberg

Laboe (pst) Schulleiterin Claudia Telli überbrachte in der vergangenen Sitzung des BSKS-Ausschusses gute Nachrichten: Denn schon nach wenigen Wochen seit Einführung der Schulsozialarbeit und der Schulassistenz haben sich beide neuen Mitarbeiter sehr bewährt. Und Walter Kreft reiste in Laboes Partnergemeinde Neumarkt, um über die Intensivierung der partnerschaftlichen Beziehungen zu sprechen. 2017 blicken die beiden Gemeinden auf eine 50-jährige Partnerschaft zurück. 

Seit dem 1. September wird das Team in der Grundschule von sowohl einer Schulsozialarbeiterin als auch von einer Schulassistenz unterstützt. Und beide haben sich schon jetzt sehr gut bewährt und eingearbeitet. Aber zuerst einmal präsentierte Telli die aktuellen Zahlen: An der Laboer Grundschule werden derzeit 143 Kinder unterrichtet. Das Kollegium besteht aus 12, darunter auch neuen Lehrern. 119 Kinder nutzen regelmäßig die Angebote der Offenen Ganztagsschule (OGTS). 92 Schüler nutzen auch die Angebote, die bezahlt werden müssen. Und auch die Cafeteria ist, so Claudia Telli, „so ausgelastet, wie es die Kapazität zulässt.“ Für die Schulsozialarbeit wurde eigens ein Gruppenraum umgestaltet. Volkmar Heller wollte wissen, was eigentlich die Aufgaben einer Schulassistenz seien. Auf einem Eckpunktepapier, so erläuterte Claudia Telli, seien insgesamt 50 Tätigkeiten der Schulassistenz festgeschrieben. Ausgeschlossen ist allerdings das Unterrichten. Dafür kann die Schulassistenz am Unterricht teilnehmen, um festzustellen, wo Probleme bestehen. Die Schulassistenz beschäftigt sich mit schwierigen Kindern und solchen, die es werden könnten. Schon jetzt hätten die Kollegen, die erste Klassen unterrichten, sehr positive Erfahrungen mit der Schulassistenz gemacht, die auch Ausflüge begleitet. In Zusammenarbeit mit Jugendzentrum und Freya- Frahm-Haus will die Grundschule zukünftig als Schwerpunkt ein musisches Projekt anbieten. Bei der „Rhythmusschule“ soll das Kollegium von Lehrern der Kreismusikschule unterstützt werden. Beginnen könnte das Projekt im Januar des kommenden Jahres. Der Antrag ist bereits gestellt. Nicht in seiner Funktion als SPD-Mitglied, sondern als Mitglied der Laboer Gemeindevertretung besuchte Walter Kreft jetzt die oberösterreichische Partnergemeinde Neumarkt. Ziel des Besuches war es, zu klären, wie die 1967 begonnene Partnerschaft wieder neu belebt werden könnte. 2017 soll die mittlerweile 50 Jahre andauernde Partnerschaft gebührend gefeiert werden. Gemeinsam kam man überein, dass die Partnerschaft nur wieder belebt werden kann, wenn regelmäßig Besuche von verschiedenen Gruppen stattfinden. Spätestens im Jubiläumsjahr sollte es dann regelmäßige gemeinsame Aktivitäten geben. Angedacht sind: Fußballturniere, Turnveranstaltungen, Übungen der Freiwilligen Feuerwehr, Trachtengruppen, Musikgruppen oder Veranstaltungen mit den Pfadfindern und anderen. Anlässlich der Feier zum 50-jährigen Bestehen der Partnerschaft soll ein kleiner, noch namenloser Platz in Neumarkt offiziell „Laboer Platz“ genannt werden. Gute Nachrichten auch zum Freya-Frahm-Haus: Schon seit einiger Zeit werden hier wieder regelmäßig Ausstellungen gezeigt. Das Koordinationsteam hat getagt und darüber beraten, welche Veranstaltungen im kommenden Jahr stattfinden können. Hierzu soll ein Rahmenplan erstellt werden.

Quelle: Probsteier Herold

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