GRÜNE zur Schwimmhalle: erstmal das Gutachten abwarten

Laboe (pst)  In der heißt es, dass das Ergebnis des Bürgerentscheids zur Zukunft der Schwimmhalle ergeben habe, dass die Laboer ihre MWSH behalten wollen. 60 Prozent sprachen sich bei einer hohen Beteiligung für den Erhalt aus. Die Umsetzung, so Inken Kuhn, GRÜNEN-Fraktionsvorsitzende, weiter, sei aber schwierig, da die Wahrnehmung der politischen Fraktionen und PRO Schwimmhalle diesbezüglich erheblich auseinanderklafften. Denn trotz vieler Gespräche lägen zurzeit keine relevanten Vorschläge oder finanziellen Lösungsansätze vor. Die GRÜNEN schildern in einzelnen Punkten, was bisher unternommen wurde: So wurden konkrete Angaben der Betriebseinnahmen/- ausgaben von der Verwaltung für die letzten Jahre mehrfach öffentlich gemacht. Aber immer wieder werde über künftige Sanierungskosten spekuliert. Außerdem habe die Gemeindevertretung beschlossen, ein Gutachten erstellen zu lassen, damit auch die Kosten für einen längerfristigen Erhalt ermittelt werden könnten. Ein solches Gutachten, so heißt es weiter, sei Voraussetzung für die Erarbeitung eines Konzepts, um auch weitere Fördermittel für die Halle einzuwerben. Ein runder Tisch mit Vertretern der Umlandgemeinden, so heißt es weiter, habe nur eine geringe Bereitschaft zur finanziellen Unterstützung ergeben. Lediglich einige wenige Bürgermeister hätten die Bereitschaft zur Mithilfe signalisiert. Und: Die von PRO Schwimmhalle vorgelegten Konzeptvorschläge wie die Einrichtung eines Cafés auf der Empore oder weitere personelle Veränderungen konnten nicht überzeugen, sollten aber Gegenstand des Gutachtens sein. Außerdem, so die GRÜNEN weiter, blieb die Einführung der Sonderjahreskarte bisher ohne nennenswerten Erfolg. Die Bewerbung der Karte durch den Verein sei zudem unterblieben. Fazit der GRÜNEN: Jetzt gehe es erst einmal darum, die Ergebnisse des Gutachtens abzuwarten. 

Quelle: Probsteier Herold

Zurück