Auch neuer Aldi soll grünes Dach erhalten

Soll einem Neubau weichen: Aldi-Markt am Ortseingang von Laboe. Der Bauausschuss möchte wieder ein Gründach. Foto: Th. Christiansen

Laboe. Termine sind noch nicht absehbar, doch die geplanten Erweiterungen der Supermärkte am Ortseingang von Laboe sind nach den jüngsten Beschlüssen einen entscheidenden Schritt weiter. Der Bauausschuss wünscht sich aber auch für den Neubau des Aldi-Marktes wieder ein Gründach. Im Mai 2014 hatten Vertreter von Aldi und Edeka Alpen ihre Pläne vorgestellt. Aldi möchte seinen 900 Quadratmeter großen Markt abreißen und stattdessen einen Neubau mit 1200 Quadratmeter Fläche an gleicher Stelle errichten. Edeka möchte seinen Markt von 600 auf 1600 Quadratmeter ausbauen. Sowohl der Änderung des Flächennutzungsplans als auch des Bebauungsplans 31 für das Gebiet zwischen Brodersdorfer Weg und Schwanenweg stimmte der Ausschuss zu. Einzige Änderung ist der Wunsch nach einem Gras- beziehungsweise Gründach. Beide Märkte haben derzeit solche Dächer. Der neue Aldi-Markt soll ein Flachdach erhalten, für das sich der Ausschuss aber ebenfalls wieder ein Gründach wünscht. Der Planer stellte klar, dass die Aufnahme des Regenwassers in die Kanalisation nicht möglich ist und dies stattdessen unterirdisch aufgefangen werden soll. Er wies auch darauf hin, dass bei einer Nachtanlieferung Lärmschutzmaßnahmen erforderlich sind. Zusätzlich geplant ist ein Fußweg, über den die Märkte dann auch vom hinteren Bereich aus über den Langensoll erreicht werden können. Um einen barrierefreien Zugang zum Freya-Frahm-Haus zu schaffen, soll eine Rampe von der Strandstraße zum Vordereingang gebaut werden. Der Ausschuss entschied sich damit für die Variante 1. Bürgermeisterin Ulrike Mordhorst geht von Kosten in Höhe von etwa 35 000 Euro aus. Weil dem barrierefreien Zugang Priorität gegeben wurde, wurde die Entscheidung über den Pflanzplan für den Außenbereich des Freya-Frahm-Hauses vertagt. Auf Antrag der Grünen soll geprüft werden, ob Flächennutzungs- und Bebauungsplan am Schwanenweg 26-34 so geändert werden können, dass ein Mischgebiet zugelassen wird. Derzeit ist der Bereich als Gewerbegebiet ausgewiesen, weshalb die Unterbringung von Krippenkindern in einem Haus am Schwanenweg nur bis Ende 2016 genehmigt wurde. Nach Ansicht der Grünen sind aber in dem Gebäude noch Reserven, um dort weitere Kindergartengruppen ohne zeitliche Beschränkung unterzubringen. 

Quelle: Kieler Nachrichten

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