Flüchtlingshilfe kommt gut an

Laboe. „Die Flüchtlingsarbeit in Laboe ist in guten Händen.“ Dieses Fazit zog Volkmar Heller, Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Schule, Kultur und Sport in der Sitzung am Dienstag. Die Kümmerer verzeichnen eine große Spenden- und Hilfsbereitschaft. 34 vorwiegend junge Männer aus Syrien und anderen Ländern sind in Laboe untergebracht.  Ein Nachbarschaftsfest ist im Kiebitzredder für Freitag, 25. September, ab 15 Uhr geplant, regelmäßige Treffen gibt es im Freya-Frahm-Haus an jedem ersten Donnerstag im Monat. „Es gibt so viel Hilfe, dafür danken wir allen“, sagte Kai Rönnau vom Koordinatorenteam Flüchtlingshilfe. Spendenbedarf gebe es derzeit vor allem bei gebrauchten Computern, um den Flüchtlingen die Kommunikation zu ermöglichen. Er selbst habe zu Hause fast schon ein kleines Internet-Café, wo sich regelmäßig kleine Gruppen treffen. In Laboe, so berichtete er weiter, werde nun auch ein sogenannter 100 Stunden umfassender und aus Bundesmitteln finanzierter Starterkursus Deutsch beginnen, eine Lehrkraft dafür sei gefunden. Nach wie vor würden aber auch Sprachpaten gebraucht.  Die Grundschule ist mit zwei neuen pädagogischen Angeboten ins Schuljahr gestartet. Die Schulsozialarbeiterin und die Schulassistenz hätten ihre Arbeit sehr schnell aufnehmen können, erklärte Schulleiterin Claudia Telli. Dafür dankte sie vor allem der Gemeinde, die mit „schnellen Entscheidungen“ dafür gesorgt habe. Die Schulassistenz sei vor allem für Kinder mit besonderem Betreuungsbedarf eingesetzt und entlaste vor allem in den ersten und zweiten Klassen die Lehrkräfte bei Ausflügen, Veranstaltungen oder in den Pausen, berichtete Telli. Die Schulsozialarbeiterin habe einen für Gesprächs- und Betreuungsbedarfe umgestalteten Klassenraum zur Verfügung. Insgesamt besuchen 143 Kinder die Schule, 119 davon die Offene Ganztagsschule, 92 auch die kostenpflichtigen Nachmittagsangebote. Mit 350 Essen in der Woche sei die Kapazitätsgrenze der Küche erreicht, so Telli. asc  

 

Quelle: Kieler Nachrichten

Zurück