Fazit am runden Tisch: "Wir müssen Inklusion leben"

Laboe (pst)  „Inklusion geht uns alle an“ war deshalb auch der Titel eines Round Table Gesprächs, zu dem das Deutsche Rote Kreuz, Ortsverband Laboe in den Kornspieker eingeladen hatte. Denn immer noch gibt es jene Menschen, die Menschen mit Behinderungen mit deutlichen Berührungsängsten begegnen. Dabei wollen diese Menschen auch nur ganz normal behandelt werden. Als Referenten hatte das DRK Dr. Ulrich Hase, den Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, eingeladen. Und der, selber gehörlos, wusste auch aus eigener Erfahrung zu berichten. Und auch Bürgermeisterin Ulrike Mordhorst und Vertreter von Fraktionen waren gekommen, um mehr über das wichtige Thema zu erfahren. Und man war sich schnell einig: Inklusion bedeutet, dass es selbstverständlich ist, dass Menschen dabei sein können. Und das bezieht sich nicht nur auf Menschen mit Behinderungen, sondern auch gleichgeschlechtliche Paare, Homosexualität generell, Transgender, aber auch Asylsuchende und Flüchtlinge. Ein großer Teil von Menschen mit Handicaps erleidet die Behinderung erst im fortgeschrittenen Alter. Und da gilt es, aufmerksamer zu sein. Barrierefreie Restaurants, Speisekarten mit großer Schrift oder ein barrierefreies Internet sind Einrichtungen, die das Leben von Menschen mit Behinderungen enorm erleichtern können. Das DRK wollte aber nur einen Anstoß geben. Auch für eine weitere Diskussion mit Kirche, Schule, Verbänden, Feuerwehr und Laboer Gastronomen. Damit man auch im Ostseebad zu der Einsicht kommt, dass, „wir Inklusion leben müssen“. 

Quelle: Probsteier Herold

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