Kulturpreis für die Lachmöwen

Das Ensenble der Lachmöwen freut sich über den halben Kulturpreis 2014 des Kreises Plön. Damit wurde ihr darstellendes Spiel im Niederdeutschen Bereich gewürdigt. Foto Stoltenberg

Laboe (pst) Es ist das Jahr der Preise für das Laboer Lachmöwen- Theater: Denn gerade hatte Traute Steffen den „Franz Hergeröder Preis“ bekommen, da erfuhr das erfolgreiche Laboer Ensemble, das ihm der Kulturpreis des Kreises Plön 2014 verliehen wird.
Am Donnerstag war es dann soweit: In Plön nahmen Vertreter der Lachmöwen im Rahmen einer Kreistagssitzung eine Urkunde und einen symbolischen Scheck über 500 Euro entgegen. Neben der Landrätin war auch Kreistagspräsident Gerd Sönnichsen da, um den Lachmöwen im Rahmen einer Feierstunde Urkunde und Scheck zu überreichen. Ihren Preis teilen sich die Laboer allerdings mit der Niederdeutschen Bühne Preetz. Jürgen Witt von der Niederdeutschen Bühne Kiel hielt die launige Laudatio. Musikalisch begleitet wurde der kleine Festakt von Tobias König, dem Bundespreisträger von „Jugend musiziert“. Seit 1985 würdigt der Kreis mit dem Kulturpreis unter anderem das „Darstellende Spiel im Bereich der Niederdeutschen Sprache“. Insgesamt fünf Niederdeutsche Theatergruppen hatten sich beworben. Dann ging es darum, eine CD einzuschicken – damals noch mit dem aktuellen Stück „De Entenkrieg“. Und schließlich besuchte die gestrenge Jury auch eine Vorstellung im Laboer Lachmöwen-Theater. Alle zwei Jahre wird der Kulturpreis in unterschiedlichen Kategorien des kulturellen Schaffens verliehen. Und diesmal fiel neben den Preetzern eben auch die Wahl auf die Laboer, die seit fast drei Jahrzehnten vor immer wieder ausverkauftem Haus spielen. Besonders in Laboe ist schließlich auch die Atmosphäre mit eigenem Theater und deroriginal Bestuhlung aus dem Hamburger Ohnsorg-Theater. Mit dem pflegen die Laboer schon seit vielen Jahren freundschaftliche Kontakte. Bei der Preisverleihung mussten sich die Laboer allerdings beeilen. Denn am Abend stand mal wieder das neueste Stück der Lachmöwen „Een Froo för den Klabautermann“ an, in dem drei Fischer- Brüder nach einer Frau suchen und dabei einige Turbulenzen verursachen. Besonders stolz ist Traute Steffen auch auf den „Franz-Hergeröder-Preis“, der im Gegenteil zu manch einem wuchtigen Pokal auch noch schön anzusehen ist. Der wurde ihr im Rahmen der Probsteier Korntage verleiehen und würdigt all jene Bürger, die sich in besonderer Weise für die Historie der Region engagieren. Die Kulturpreis-Urkunde wird jedenfalls einen Ehrenplatz im Foyer bekommen. Und für die 500 Euro wird sich bei den Lachmöwen auch noch ein guter Zweck in eigener Sache finden. 

Quelle: Probsteier Herold

 

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