1. Arbeitsgespräch zum diesjährigen Laboer Weihnachtsfeuer

Die Esel haben schon längst ausgedient. Aber trotz kleinen Budgets wollen sich die Veranstalter Einiges zum Weihnachtsfeuer einfallen lassen. Foto. Stoltenberg

Laboe (pst) Etwas ernüchternd verlief das 1. Arbeitsgespräch zum diesjährigen Laboer Weihnachtsfeuer. Denn der Gürtel muss enger geschnallt werden. Ein buntes, unterhaltsames und kulinarisches Programm ist trotzdem garantiert. So viel steht aber schon fest: Das Weihnachtsfeuer, mit dem Laboer Projekte mit Kindern und Jugendlichen unterstützt werden, findet am Sonntag, 13. Dezember statt. Vertreter von Vereinen, Verbänden kamen jetzt mit Bürgermeisterin Ulrike Mordhorst im Rathaus zusammen, um schon mal feste Eckpunkte festzulegen. Und trotz der relativ geringen Mittel dürfen alle wieder auf eine schöne Veranstaltung freuen.

Die Esel als Reitgelegenheit sind schon seit der vorletzten Veranstaltung nicht mehr dabei. Die Bühne wird in diesem Jahr gegen einen deutlich kleineren Bühnenwagen ausgetauscht und auch Ernest Clinton nicht mehr zur Verfügung stehen. Der gibt sozusagen dem Nachwuchs eine Chance, denn Molly Sue Horn, erfolgreiche Teilnehmerin von „The Voice Kids“ wird stattdessen mehrere Titel aus ihrem Repertoire auf dem Probsteier Platz präsentieren. Ansonsten gibt es noch viel zu tun, es gibt aber auch schon viele Ideen. Und darunter sind auch neue. Geplant ist unter anderen eine Kinder-Kurzfilmvorführung. Denn in diesem Jahr fand im Ostseebad zum ersten Mal das „Kurzfilm Kiek – in“ statt, dass den Rahmen der Lesehalle sprengte. Auch ohne Publikumsmagnet Ernest Clinton haben die Veranstalter für das Bühnenprogramm schon Ideen. So will man mit dem Shantychor von Ole Schippn verhandeln, der Posaunenchor der Kirche soll wieder angesprochen werden und Eckhard Broxtermann könnte wieder mit dem Kinderchor auftreten. Auch der TVL könnte etwa die Volkstanzgruppe aktivieren. Schon traditionell ist die Versteigerung von Tannenbäumen, die vorher von Kita-Kindern geschmückt wurden. Und Uschi Wieck wird wohl auch wieder umlagert sein, wenn es darum geht, originelle Bastelideen mit kleinen Besuchern in die Tat umzusetzen. Denn das Weihnachtsfeuer ist in erster Linie ein Kinderfest in der Vorweihnachtszeit. Deshalb dürften sich viele Kinder dafür begeistern lassen, zusammen mit den Pfadfindern das beliebte Stockbrot zu backen. Achim Schuldt betonte, dass das Weihnachtsfeuer immer ein „Stückchen Gemeinsamkeit“ bedeutet. Deshalb kam es auch sehr gut an, dass Gemeindevertreter im vergangenen Jahr Punsch und Anderes verkauften. Das könnte auch in diesem Jahr so sein. Neben Kommunalpolitikern sind aber auch Vorsitzende von Verbänden oder Vereinen als ehrenamtliche Verkäufer für den guten Zweck herzlich willkommen. Auch 2015 wird es wieder eine Tombola geben und möglicherweise die „Engelbäckerei“ in der Lesehalle. Natürlich werden die traditionellen Feuerkörbe aufgestellt. In diesem Jahr wird die Jugendwehr noch mehr bemüht sein, möglichst rauchfreies Feuer zu garantieren. Nachwirkungen der Feuerkörbe hatten sich wohl insbesondere Laboer Geldinstitute gestoßen. Deshalb wird in diesem Jahr besonders darauf geachtet, wie die Körbe platziert werden und dass sie möglichst wenig Rauch produzieren. Ansonsten sind Anregungen aller Art gefragt. Und die müssen nicht unbedingt lukrativ sein, sondern einfach nur attraktiv. Möglich wären kindgerechte Quiz-Aktionen und andere Ideen. Apropos: Die Idee, den Erlös in diesem Jahr Flüchtlingskindern zukommen zu lassen, stieß nicht auf Gegenliebe. Achim Schuldt, der sich seit der ersten Stunde um Laboes Flüchtlinge kümmerte, gab zu bedenken, dass, „wir in Laboe eine sehr gute Willkommenskultur haben.“ Man wolle deshalb, auch angesichts von lediglich sieben Flüchtlingskindern, keine Unterschiede machen. Außerdem wären die Flüchtlinge durch Laboes Projekte wie das Winterhilfswerk oder Laboe hilft leben ohnehin mit einbezogen. Aber auf jeden Fall zeigen die Planungen für das Laboer Weihnachtsfeuer, dass man auch mit einem kleinen Budget viel auf die Beine stellen kann. Eine weitere gute Nachricht für die Laboer: die Punschbude auf dem Probsteier Platz wird für mehrere Wochen wieder als traditioneller Vorweihnachts- Treffpunkt erhalten bleiben. Weitere Ideen sind willkommen bis zum nächsten Treffen am Dienstag, 3. November, um 18 Uhr im Rathaus.

 

Quelle: Probsteier Herold

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