Seenotretter befreien Segler ...

Der Seenotkreuzer "Berlin" der DGzRS rettet einen Segler. Foto Seenotretter

 

Laboe (PH) Die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben in der Nacht zu Sonntag, 8. November, in der Kieler Bucht einen Alleinsegler aus einer sehr bedrohlichen Lage befreit. Die schwedische Segelyacht „Virus“ trieb bei stürmischem Wetter nach einem Maschinenausfall etwa viereinhalb Seemeilen (rund acht Kilometer) nordöstlich von „Kiel Leuchtturm“ manövrierunfähig im Hauptfahrwasser und drohte mit einem der großen Frachtschiffe zu kollidieren. Der Alleinsegler sendete in dieser bedrohlichen Lage gegen 22.15 Uhr mit einer Notfunkbake einen Hilferuf und seine Position aus. Als erstes traf der Lotsenversetzer „Schilksee“ bei der Segelyacht ein und blieb bis zum Eintreffen der „Berlin“ vor Ort, um notfalls direkt eingreifen zu können. Als der Seenotrettungskreuzer kurze Zeit später bei der „Virus“ ankam, setzte die Besatzung das Tochterboot „Steppke“ aus, um mit ihm die Segelyacht in Schlepp zu nehmen. Bei Windstärken von sieben bis acht, in Böen neun Beaufort (bis zu 88 km/h) aus südwestlicher Richtung und etwa drei Meter Seegang waren hierfür umsichtige nautische Manöver notwendig. Anschließend schleppten die Seenotretter die etwa acht Meter lange Segelyacht in den Hafen von Schilksee. Der Skipper blieb unverletzt. 

Quelle: Probsteier Herold

 

Zurück