Konzept für Schwimmhalle in Laboe noch offen

Laboe. Nach der Förderzusage der Aktivregion Ostseeküste für eine Schwimmhallen-Konzeption hofft Bürgermeisterin Ulrike Mordhorst jetzt, dass die Gemeinde Laboe bald auch ihren Eigenanteil klärt: „Wir müssen den Wirtschaftsplan 2016 beschließen, weil wir darin unsere Eigenmittel nachweisen.“ Wie berichtet, hatte die Aktivregion auf ihrer Mitgliederversammlung Anfang Dezember dem Antrag auf Fördermittel für die „Konzeption einer Schwimmhallenversorgung für die Gemeinden des Amtes Schrevenborn und für die Gemeinden des Amtes Probstei für die Jahre 2016 bis 2040“ zugestimmt, obwohl Laboe den Wirtschaftsplan für ihren Eigenbetrieb, zu dem auch die Meerwasserschwimmhalle gehört, noch nicht beschlossen hat. Nachdem der Wirtschaftsplan im Ausschuss abgelehnt worden war, stand er jetzt nicht auf der Tagesordnung. Mordhorst berichtete in der Sitzung außer über den Stand zur Schwimmhallen-Konzeption auch über das vorläufige Ergebnis des Weihnachtsfeuers. Bei der nach Einschätzung von Mordhorst „sehr gelungenen“ Veranstaltung am 13. Dezember sind bisher 2600 Euro an Spenden gezählt worden, über deren Verwendung noch entschieden werden soll. Mordhorst selbst war mit einem Spendenstrumpf über den Probsteier Platz gezogen und hat dabei 280 Euro eingesammelt. Die Bürgermeisterin berichtete außerdem von ihrer Eilentscheidung, die Drehleiter der Feuerwehr reparieren zu lassen. Sie hofft, dass das Fahrzeug noch in diesem Jahr wieder einsatzfähig sein wird. Solange steht der Laboer Wehr ein Ersatzfahrzeug aus Dänemark zur Verfügung. Entschieden hat die Gemeindevertretung jetzt über die Preisträger des Bürgerpreises. Er wird beim Neujahrsempfang am 24. Februar vergeben. chr

Quelle: Kieler Nachrichten

Zurück