Laboe sammelt Vorschläge zur Parkplatznutzung

Wann die halbseitige Sperrung am Steinkampberg aufgehoben wird, konnte die Bürgermeisterin nicht beantworten. Die Abnahme der wiederhergestellten Straßenoberfläche wurde von den Ortspolitikern moniert.

Laboe. Es gab in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses der Gemeinde Laboe etliche Fragen, die unbeantwortet blieben. Das Projekt, weitere Parkmöglichkeiten schaffen zu wollen, sorgte erneut für eine Diskussion. Die LWG brachte das Verfahren nun einen Schritt weiter.
Es ist eine leidige Debatte: In der Saison hat die Gemeinde Laboe zu wenig Parkplätze, Anwohner beklagen „wildes Parken“ und fragen, was die Gemeinde dagegen tut, insbesondere, wenn auch Lastkraftwagen im öffentlichen Parkraum gleich mehrere Stellplätze blockieren. Bürgermeisterin Ulrike Mordhorst konnte darauf nur auf die „begrenzte Stundenzahl der Verkehrsüberwacherin“ hinweisen. Die Frage, wann die halbseitige Sperrung in der Straße am Steinkampberg aufgehoben werde, beantwortete sie mit den Worten: „Das wüsste ich auch gern.“ Wo könnte mehr Parkraum geschaffen werden? Das Thema steht mittlerweile in jeder Sitzung des Bauausschusses auf der Tagesordnung. Ein Ergebnis gibt es von dem vor über einem Jahr gebildeten Arbeitskreis aus allen Fraktionen bisher nicht. Beeke Schöneich-Beyer (LWG) schlug vor, dass sich die Fraktionen bis zur nächsten Sitzung Vorschläge überlegen, wie die vorhandenen Stellplätze besser genutzt werden könnten und wo Reserven sind. Diese Liste solle dann an den Arbeitskreis übergeben werden. Schöneich-Beyer erhielt einmütige Zustimmung. Dieter Rauschenbach (SPD) wies darauf hin, dass im geltenden Verkehrsentwicklungsplan eindeutig belegt sei, dass vorhandene Parkflächen nicht ausgelastet würden. Das bedeute, dass die Gemeinde Maßnahmen ergreifen müsse, dass vorhandene Plätze besser gefunden werden. Auf die Anfrage von Anette Kleinfeld, wann im Baugebiet Wulffsche Koppel das bedrohlich volle Regenrückhaltebecken abgepumpt würde, blieb die Bürgermeisterin eine befriedigende Antwort schuldig. Sie habe beim Abwasserzweckverband „Druck gemacht“, aber nur eine E-Mail zur Antwort bekommen, dass vermutlich im Frühjahr der Schlamm abgefahren werde. Damit wollten sich weder die Fragestellerin noch die Gemeindevertreter zufrieden geben. Als Bürgermeisterin sei Ulrike Mordhorst selbst Mitglied im AZV, da sei es ihre Aufgabe, sich darum zu kümmern, dass Missstände behoben werden, so Ulli Schäfer (Grüne Aktive Laboe). asc
Quelle: Kieler Nachrichten

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