Aus zwei mach eins

Gemeinsam für das Ostseebad: Die Laboer Wählergemeinschaft mit Jürgen Schröder, und Beke Schöneich-Beyer sowie die Fraktion Wir für Laboe mit Cartsen Leonhardt an der Spitze haben sich zur neuen LWG zusammengeschlossen. Foto Astrid Schmidt

 

LABOE. Wenn sich die Laboer Gemeindevertretung zur nächsten Sitzung trifft, nehmen nur noch fünf statt bisher sechs Fraktionen am Beratungstisch Platz. Die Laboer Wählergemeinschaft (LWG) und die Fraktion Wir für Laboe haben sich zu einer neuen LWG-Fraktion zusammen geschlossen. Über die neue Fraktionsspitze werde man in Ruhe entscheiden, erklärte Sprecher Jürgen Schröder. Mit dem Zusammenschluss wolle man für die nächste Wahlperiode „eine starke Mannschaft“ ins Rennen schicken. Er selbst werde dann nicht mehr zur Verfügung stehen. Die neue LWGFraktion ist damit stärkste Kraft in der Gemeindevertretung (Grüne sechs, SPD fünf, CDU vier und die Grünen Aktiven Laboe drei Sitze), worin man eine besondere Verantwortung sehe, betonte Leonhardt. In den vergangenen zwei Jahren habe sich gezeigt, dass beide Fraktionen bei fast allen Themen „auf einer Welle“ waren. In beiden Fraktionen sei die Entscheidung für den Zusammenschluss einstimmig gefallen. „Damit hatten wir nicht gerechnet“, sagte Beke Schöneich-Beyer, Vorsitzende der LWG. Einen Vorteil sehen alle Akteure in der Größe der Fraktion. Ziel sei es, den Bürgern die ortspolitischen Themen besser zu erläutern und mehr Hintergründe von Entscheidungen zu vermitteln. „Wir werden stärker an die Öffentlichkeit gehen. In welcher Form, wird noch erarbeitet“, so Schröder. Der Zeitpunkt des Zusammenschlusses sei bewusst gewählt. So habe man die Chance, bis zur nächsten Kommunalwahl zusammenzuwachsen, so Schröder. „Vorrangiges Thema“ sei die Weiterführung des Hallenbades durch andere Betreiber, um so Finanzmittel für die Sanierung der Straßen und der Regenwasserentsorgung frei zu setzen. Auch die Frage nach einer Rückkehr zu einem hauptamtlichen Bürgermeister werde man aufgreifen, kündigte Schröder an. Klar sei: „Wir müssen wieder zu mehr kommunalpolitischer Professionalität kommen“, sagte Leonhardt. asc 

Quelle: Kieler Nachrichten

 

Zurück