Zum Dank darf gelacht werden

Amtsvorsteher Wolf Mönkemeier bedankte sich bei den vielen ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern im Amt Probstei für ihren Einsatz. Als besondere Anerkennung waren sie Gäste einer Sonderveranstaltung der Laboer Lachmöwen im Theater am Kurpark. Foto A. Schmidt

 

LABOE. Eine besondere Einladung erreichte die rund 160 ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer im Amt Probstei. Auf Initiative von Amtsvorsteher Wolf Mönkemeier spendierte das Amt den freiwilligen Helfern einen Theaterabend im Laboer Lachmöwentheater. Die Laienspieler brachten an ihrem eigentlich spielfreien Abend eine Sondervorstellung ihres aktuellen Stückes Der 75. Geburtstag auf die Bühne. Vor gut zwei Wochen hatte Wolf Mönkemeier die Idee, den Menschen, die sich in ihrer Freizeit auf die verschiedenste Weise um die Integration von Flüchtlingen kümmern, einmal Danke zu sagen. Und nicht nur per Handschlag und verbal, sondern mit einem schönen Abend. Als die Laboer Lachmöwen gefragt wurden, ob sie eine Sondervorstellung geben könnten, hatten sie alles möglich gemacht, berichtete Mönkemeier mit großem Dank an die Niederdeutsche Bühne. Die mobilisierte nicht nur ihre Spieler, sondern auch das Service- Team, sodass der Theatervorstellung ein gemeinsamer Imbiss vorweggehen konnte, zu dem die Helfer ebenfalls eingeladen waren. Die Flüchtlingshilfe, so Mönkemeier habe drei Säulen: das Ehrenamt, Handlungsfähigkeit und Strategie. Doch nur die Verzahnung dieser drei Säulen bringe den Erfolg. Und nur dank des Ehrenamts sei es bisher möglich gewesen, die Strategie der dezentralen Unterbringung durchzuhalten. Auch das Haus der Integration wertete Mönkemeier als Bereicherung. „Mit einem gewissen Stolz kann ich sagen – bisher hat alles gut geklappt“, so Mönkemeier. Derzeit gibt es im Amt 333 Flüchtlinge in zwölf Gemeinden, 172 davon leben in Schönberg, 59 in Laboe und 27 in Probsteierhagen. Rund 60 Flüchtlingshelfer waren der Einladung gefolgt. Sie werteten diese „geniale“ Aktion als „Anerkennung und Wertschätzung“ ihres Einsatzes. „Unser Team war begeistert, dass unsere Arbeit auf diese Weise gewürdigt wird“, sagte Kai Rönnau aus Laboe. Joachim Schuldt aus Laboe hob vor allem den Austausch hervor, der durch einen solchen gemeinsamen Abend möglich werde. Denn in den einzelnen Helferkreisen arbeite man durchaus unterschiedlich und habe verschiedene Projekte. So könne man sich auch untereinander informieren. „Das ist eine tolle Idee“, so Schuldt. Von Astrid Schmidt

Quelle: Kieler Nachrichten

 

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