Viel Lob für die Tobestunde

Badespaß ohne Ende: Fast 100 Mädchen und Jungen waren zu dieser Tobestunde in die Laboer Meerwasserschwimmhalle gekommen. Foto Astrid Schmidt

 

LABOE. Die Schlange riss nicht ab, als die Laboer Schwimmhalle am Donnerstag ihre Türen öffnete. Fast 100 Kinder waren zur Tobestunde gekommen und kosteten ihren Badespaß in vollen Zügen aus. Der Eintritt für die Kids war an diesem Tag frei. Ein Renner: die Außenrutsche, die zu diesem besonderen Anlass in Betrieb war. Für die nasse Rutschpartie nahmen Nico, Franziska, Lennart und die anderen auch das Schlangestehen in Kauf. Zum Einsatz kamen aber auch Krake, Ente und die quietschbunten Badetiere, die ihren Platz ansonsten auf der Balustrade in der Halle haben. Während die Kinder so richtig im nassen Element waren, konnten die Eltern den Kitesurfern auf der Kieler Förde zuschauen oder einfach nur den Blick auf das Wasser genießen. „Dieses Angebot bringt so viel Spaß, da können sich die Kinder mal richtig austoben“, sagte Carolin Treydte. Sie begleitete Thilo (8) und Clara (6) aus Laboe, die ansonsten die regulären Schwimmlernkurse nutzen. Agnes Katarzysnki aus Lutterbek lieferte ihre Jungs in der Schwimmhalle ab, wo zwei Stunden lang Baden, Rutschen, Springen und Tauchen angesagt waren. „Es sind ja noch Ferien, und das Wetter ist nicht so toll, da freuen wir uns über dieses Angebot sehr“, sagte die Mutter. Sven Retzlaff aus Laboe lobte das Angebot. Mit dem stelle die Schwimmhalle auch ihre Bedeutung für den Ort und die Region unter Beweis, sagte der Vater. Sein Sohn Henri gehört ebenfalls zu den Schwimmschülern in Laboe. Doch nicht nur die Mädchen und Jungen, die mit Badetieren, Schwimmfahrzeugen und vielen anderen Utensilien ihren Badespaß genossen, hatten viel Freude. Die Mitglieder des Fördervereins zum Erhalt der Schwimmhalle sehen in der Resonanz eine Bestätigung für ihren Einsatz für den Weiterbertrieb des Hallenbads, erklärte Manfred Krutzinna. Der zweite Vorsitzende des Fördervereins sagte, mittlerweile habe es drei Gespräche mit der Gemeinde gegeben. Zur Erinnerung: Die Ortspolitiker hatten die Bürgermeisterin beauftragt, den Dialog mit dem Förderverein aufzunehmen. Ziel sei die Übergabe des Betriebs an eine Betreibergesellschaft. Eine tragfähige Konstruktion für den Betrieb müsse gut vorbereitet werden. „Es sind sehr konstruktive Gespräche, über die wir Vertraulichkeit vereinbart haben“, so Krutzinna. Derzeit befinde man sich beim Austausch der kaufmännischen Daten. „Gründlichkeit geht vor Schnellschuss“, urteilte Krutzinna. Von Astrid Schmidt

Quelle: Kieler Nachrichten

 

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