Was passiert überhaupt nach dem Notruf?

Sie organisieren den ersten Blaulichttag in Laboe: Frank Berg von der Polizeistation Laboe, Holger Budig von den seenotrettern, DRK-Ortsvorsitzender Jan-Hendrik Köhler-Arp und Volker Arp vom Landesfeuerwehrverband. Foto Astrid Schmidt

 

LABOE. Der erste Blaulichttag in Laboe will am Sonnabend, 11. Juni, von 10 bis 17 Uhr mit vielen Aktionen rund um die Rettung von Menschen in Not und Hilfeleistungen ehrenamtlicher Helfer locken. Auf Initiative des DRK-Ortsvorsitzenden Jan-Hendrik Köhler- Arp präsentieren sich in dem neu gestalteten Hafenumfeld die freiwillige Feuerwehr, die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, die Polizei und das DRK mit ihrer gesamten Leistungspalette und vielen Mitmachaktionen. Ein Schwerpunkt des Blaulichttags werden praktische Rettungsübungen und die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Einheiten sein. So können Besucher Mann-über- Bord-Manöver und dabei das Ineinandergreifen von Seenotrettern und Feuerwehr erleben. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger stellt ein Rettungsfloß aus und wird mit den Seenotrettungskreuzern „Berlin“ und „Walter Rosen“ vor Ort sein. Auf beiden Schiffen laden die Besatzungen zum Open Ship ein, wobei sie den Besuchern Rede und Antwort stehen. Die Polizei präsentiert ihre Einsatzfahrzeuge und steht Besuchern zur aktuellen Situation in Laboe für Gespräche zur Verfügung. Der DRK-Ortsverein öffnet sein „Bärenhospital“ und zeigt Kindern spielerisch den Weg vom Notruf bis hin zur Einlieferung ins Krankenhaus. „Dabei wollen wir auch ganz bewusst demonstrieren, was im Rettungswagen passiert“, kündigte der Ortsvorsitzende an. Eine spektakuläre Anlage bringen die Akteure der Feuerwehr mit. Sie werden einen sogenannten Eventspielplatz mit den Maßen von 15 mal 20 Metern aufbauen, in dessen Mittelpunkt ein brennendes Haus steht. Die Kinder können sich dort an den Kletterwänden austoben, während die Eltern mit den ehrenamtlichen Einsatzkräften ins Gespräch kommen. Dies sei auch das vorrangige Motiv, erklärte Volker Arp vom Landesfeuerwehrverband. „Wir alle erhoffen uns von diesem Tag neue Förderer und neue Mitglieder. Wir wollen den Menschen bewusst machen, dass es nicht selbstverständlich ist, dass die Feuerwehr ausrückt, wenn es brennt, sondern dass hier Menschen freiwillig arbeiten, um anderen in Not zu helfen“, so Arp. asc 

 

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