Laboe kommt auf den Geschmack

Inga Piontkowski aus Kirchbarkau machte mit ihren Kindern (von links) Jonna, Birk-Mattis und Linea am ersten Laboer Food-Truck-Hafen Halt. Foto Astrid Schmidt

 

LABOE. Der 1. Laboer „Food- Truck-Hafen“ lockte am Wochenende Tausende Besucher ins Ostseebad. Rund um das neugestaltete Hafengelände gaben sich 15 Trucker ein Stelldichein und boten bei strahlendem Sommerwetter abwechslungsreiches Streetfood. Sommerfeeling pur: Musik erklang dezent aus Lautsprecherboxen, die umstrittenen Palmen entlang der Kaikanten boten eine passende Kulisse. Die Menschen machten es sich bequem – auf Liegestühlen, den eingearbeiteten Sitzbänken, an den zahlreichen Bierzeltgarnituren sowie an Stehtischen. Wer am Food Truck speist, ist eingeladen, sich Zeit zu nehmen – bei dieser Imbiss-Kultur soll das Essen zum Event werden. Das wollten sich beispielsweise Paul Hommel, seit zwei Jahren in Laboe zu Hause, und Stefan Reichel aus Kiel nicht entgehen lassen. „Wir wollten das schon in Kiel ausprobieren, aber da war die Schlange für den Eintritt schon 500 Meter lang“, erzählte Reichel. Kurzerhand entschieden sie sich für Laboe und waren hoch erfreut. Dort wurde kein Eintritt verlangt, und auch das Schlangestehen hielt sich – zumindest in den Nachmittagsstunden – in Grenzen. Die beiden ließen sich „Spanferkel aus dem Smoker“ mit verschiedenen Soßen schmecken und genossen den Ausblick am Hafen. „Schöner geht es nicht“, sagte auch Jürgen Schröder aus Laboe begeistert. Er lobte aber nicht nur die Atmosphäre, sondern auch die Qualität der Speisen. Seine Wahl: „Frisches aus der Region“, ein Burger medium mit frischem Gemüse und selbstgemachter Soße. Für die Familie Piontkowski aus Kirchbarkau war der Laboe- Ausflug „Urlaub mitten in der Schulzeit“. „Wir sind mit dem Auto nach Lutterbek gefahren, von dort mit dem Rad nach Laboe zum Strand und genießen hier jetzt das Essen und die schöne Atmosphäre“, erzählte Inga Piontkowski. Die erste Station für sie und die Kinder war der „Su-Bu“-Truck. Dort bereiteten Amira Mohtaseb und Ines Lempfert eine Mischung aus japanischem Sushi und mexikanischem Burrito zu. „Wir kochen den Sushi-Reis selbst und verwenden geschmacksneutrale Sojabohnen- Teigblätter. Dann kommen unsere warmen Speisen besser zur Geltung“, erklärte Mohtaseb. Von Astrid Schmidt Quelle: KN    

 

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