Alte Damen unter Segel stechen vor Laboe in See

Klassische Jachten geben sich am Wochenende vor Laboe und im Hafen ein Stelldichein

 

LABOE. Zu einer Zeitreise lädt der Freundeskreis Klassische Yachten nach Laboe ein. Von Donnerstag, 18. August, bis Sonntag, 21. August, werden rund 150 klassische Jachten im Laboer Hafen zu sehen sein. Die Palette reicht von der stattlichen 20-Meter-Rennjacht über die Folkeboote bis hin zum Schärenkreuzer und der Hansajolle. Doch so unterschiedlich die Bootstypen sind, eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind trotz betagten Alters keine Museumsstücke, sondern sie stellen sich den Wettfahrten, die von den Besuchern verfolgt werden können. Eröffnet wird die Veranstaltung, die seit mehr als 20 Jahren in Laboe ein Publikumsmagnet für Segler und Landraten gleichermaßen ist, am Donnerstag, 19.30 Uhr, in der Seglerlounge mit Live-Musik und Klönschnack. Als besondere Gäste werden die schnittigen Schären- und Mälar-Kreuzer erwartet. Für diese schnellen schlanken Jachten werden am Freitag, 19. August, eigens mehrere Kurzwettfahrten vor Laboe angeboten. Gesegelt wird natürlich auch die traditionelle Langstrecke, bevor es abends, 20.30 Uhr, an die Vergabe des Restaurierungspreises geht. Der wird als einer der Höhepunkte an den Bootseigner vergeben, der sein Schiff möglichst originalgetreu wieder aufgebaut hat. Dabei zählen zwar auch die eigene Handwerksleistung, aber vor allem die qualitativ hochwertige Ausführung der Arbeiten. Damit will der „Freundeskreis Klassische Yachten“ den Erhalt alter Boote fördern und unterstützen. Ab 21 Uhr gibt es Live-Musik mit Sailing Bassman und seinen Segelsongs. Auch am Sonnabend, sind ab 11.30 Uhr weitere Regatten geplant, die Seglerparty beginnt nach der Preisverleihung um 20.30 Uhr in der Seglerlounge. Impressionen vom Segeltag werden auf der Leinwand gezeigt. Die Organisatoren freuen sich besonders, diese Traditionsveranstaltung im frisch renovierten Laboer Hafen abhalten zu können und hoffen auf ein breites Publikum, das bei diesem Segel-event nicht nur auf See, sondern vor allem im Hafen auf seine Kosten kommt. Viele der Bootsbesitzer stehen den Besuchern Rede und Antwort, wenn es um die alten Damen unter Segeln geht. Teilweise sind Boote dabei, die über 100 Jahre alt sind und die Entwicklung der Bootsbaugeschichte widerspiegeln. asc 

Quelle: Kieler Nachrichten

 

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