Laboer Hafenumfeld wird zur Open-Air-Manege

Sandra Hellmann von der Agentur Bajazzo und Veranstaltungsleiter Christian Bohnemann vom Tourismusbetrieb freuen sich auf die 1. Laboer Künstler-Mole am Hafen. Foto Astrid Schmidt

 

LABOE. Akrobaten, Luftartisten, Zauberer und Straßenkünstler geben sich in Laboe ein Stelldichein. Teile des Hafens und der Rosengarten werden von Freitag, 26. August, bis Sonntag, 28. August, zur „Künstler-Mole“. Die Gemeinde präsentiert gemeinsam mit der Agentur Bajazzo ein Festival internationaler Künstler, die das Hafenumfeld in eine Open-Air-Manege verwandeln. Gaukler, Mimen, Artisten, Jongleure, Akrobaten und Magier zeigen zwischen 12 und 22 Uhr ihre Kunststücke. Begleitet werden sie von einem fahrenden Händlervolk, das Kunsthandwerk und Design anbietet. Das künstlerische wird durch ein kulinarisches Angebot abgerundet. Stände mit Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein. Im Stundentakt wechseln die Künstler zwischen dem „Platz der Artistik“ und dem „Schauplatz“. Bei diesem „Festival der leisen Töne“ sind unter anderem Cia Rampante aus Argentinien mit Hutjonglage und Partnerakrobatik vertreten. Das französisch- italienische Duo Izimagic verspricht hochklassige Bühnenzauberkunst und lädt Zuschauer ein, ihre Tricks herauszufinden. Cyrk Dosole aus Polen leben den Geist des Zirkus und stellen quasi auf dem Seil die Welt auf den Kopf. Das Duo bietet Luftartistik, Tuchkunststücke, Clownerie und Comedy in einem. Die Argentinier Cia Intrépidos bringen eine Zirkus- und Theatershow mit Akrobatik-Elementen mit. „Wir haben hier eine tolle Fläche für unsere Künstler. Die stehen im Fokus, auf Musik wird ganz bewusst verzichtet“, erklärte Organisatorin Sandra Hellmann von der Agentur Bajazzo. Christian Bohnemann vom Tourismusbetrieb sieht in der „Künstler-Mole“ eine „schöne Gelegenheit, alle Altersgruppen sehr gut zu unterhalten.“ „Ohne den Umbau des Hafenumfelds, mit der Einrichtung von Strom- und Wasseranschlüssen und dem gesamten Ambiente, wäre eine solche Veranstaltung nicht möglich gewesen“, sagte er. „Wir werden abwarten, wie diese Premiere ankommt, und dann entscheiden, ob der ersten auch eine zweite Künstler- Mole folgt.“ asc 

Der Eintritt ist frei. Die Künstler sammeln ihre Gage mit dem Hut ein. 

Quelle: Kieler Nachrichten

 

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