Skater-Pläne kommen wieder ins Rollen

Laboe. Die Planungen für eine Skateranlage in Laboe sollen wieder aufgenommen werden – aber nicht gezielt für den Standort Rosengarten. Darauf einigte sich der Werkausschuss. Außerdem Thema: Die Regelungen für die Hafenliegegebühren sollen möglichst rasch geändert werden. Wie berichtet, hatte ein juristischer Streit dazu geführt, dass die Liegegebühren neu geregelt werden müssen. Der Ausschuss fasste dazu noch keine Beschlüsse. Um Rechtssicherheit zu schaffen, sollen in den für Februar/März 2017 vorgesehenen neuen Bescheiden die Aussagen des Oberverwaltungsgerichts, das kein Urteil gefällt hatte, berücksichtigt werden. Rechtzeitig vor der neuen Saison sollen die Neuregelungen stehen. Das Verfahren dazu soll möglichst rasch gestartet werden. Zum Thema Skaterbahn hatte die GAL die Aufhebung des Sperrvermerks und die Wiederaufnahme der Planungen für eine Anlage im Rosengarten beantragt. Dem stimmten aber nur die Grünen zu. Nach langer Diskussion wurde schließlich ein Antrag der SPD einstimmig beschlossen. Danach sollen der Sperrvermerk aufgehoben und die Planung fortgesetzt werden. Die Standortfrage soll unter Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen neu beraten werden. Inzwischen hat sich der Verein Skate Laboe gegründet, der sich für eine Skaterbahn einsetzt. Vorgestellt wurde im Ausschuss der Entwurf für die Investitionen im Eigenbetrieb 2017. Geplant sind für den Betriebsteil Tourismus 73 000 Euro (vor allem für Mobiliar und Technik im Veranstaltungsbereich), für den Hafen 125 000 Euro, für die Schwimmhalle 73 000 Euro und für den Baubetriebshof 106 000 Euro (unter anderem für eine Kehrmaschine). Chr
Quelle: Kieler Nachrichten

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