Eindrücke aus Afrika und vom Meer

Die vier Künstlerinnen Claudia Kassner, Sabine Andresen, Elisabeth Schwarz und Inge Köser zeigen ihre Arbeiten im Freya-Frahm-Haus auf drei Etagen. Foto Astrid Schmidt

LABOE. Eine vielseitige Bilderschau unter dem Titel „Nah und fern“ ist derzeit im Freya- Frahm-Haus in der Laboer Strandstraße zu sehen. Vier Künstlerinnen präsentieren dort ihre Arbeiten, die sowohl maritime Motive zeigen als auch Einblicke in den afrikanischen Kontinent geben. Einmal mehr wollen Akteure und Besucher unter Beweis stellen, dass dieses Haus ein Gewinn für die künstlerische Szene und Laboe gleichermaßen ist. Den Besucher erwartet ein Mix aus Motiven, Formaten und Techniken auf drei Etagen. Im Erdgeschoss fallen Szenen afrikanischer Kinder ins Auge. Sabine Andresen hat darin Eindrücke aus ihrer ehrenamtlichen Arbeit in Namibia festgehalten, die sie sehr geprägt hätten, wie sie erklärte. Sie arbeitet vorrangig mit Aquarell- Technik und setzt mit ihren Bildern das Motto der Ausstellung um. „Die Flüchtlingssituation bringt das eigentlich Ferne nun so nah“, sagt die Malerin. Einen Kontrapunkt dazu sollen die großformatigen Segelszenen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven setzen. Auffällig ist bei den Arbeiten von Claudia Kassner die Strukturen, die einen dreidimensionalen Eindruck schaffen. Inge Köser legt in ihren Bildern den Schwerpunkt auf die Farbe Blau in allen Nuancen. Elisabeth Schwarz präsentiert Bilder, die durch ihre Farbigkeit und eine abstrahierte Darstellung auffallen. „Es sind überall Dinge versteckt, die der Betrachter entdecken kann, wenn er nur genau hinschaut“, verrät die Künstlerin. Musikalisch begleitet wurde die Vernissage von Carolin Struve und Nele Engel am Cello. Asc  

Die Werke sind bis zum 27. November zu sehen. Öffnungszeiten: freitags, 15 bis 18 Uhr, sonnabends und sonntags, 13 bis 18 Uhr. 

Quelle: Kieler Nachrichten

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