Rosengarten bleibt favorisierter Standort

Bjarne Proksch (rechts) und Sebastian Piol schreiben ihre Wünsche für die Laboer Skaterbahn auf Karten

Laboe. Kinder und Jugendliche hatten in Sachen Skaterbahn in Laboe das Wort. Bürgermeisterin Ulrike Mordhorst stellte sich gemeinsam mit den Ausschussvorsitzenden Marc Wenzel und Volkmar Heller im Kinder- und Jugendhaus den Wünschen des Laboer Nachwuchses. Ein Ergebnis zeichnete sich bereits ab: Favorisiert wird der Standort der Skaterbahn im Rosengarten. Insgesamt 40 Jungen und Mädchen waren gekommen, einige allerdings auf dem Arm ihrer Eltern. Auch die Skater von morgen sollten offenbar Flagge zeigen, ging es doch um die seit Jahren sehr kontrovers diskutierte Skateranlage, die dem neu gestalteten Rosengarten weichen musste. Wie berichtet, war die dreiteilige Betonbahn aufgrund ihres Zustandes nicht mehr aufgebaut worden – unter großem Protest von Jugendlichen und Eltern. Inzwischen gründete sich ein Verein, der sich für die Reaktivierung einer Skateranlage und die Umsetzung von Kinderwünschen einsetzt. Zwei Fragen interessierten die Ortspolitiker: „Wo soll die Skaterbahn aufgebaut werden? Und wie soll sie aussehen?“ Bürgermeisterin Ulrike Mordhorst stellte gleich zu Anfang klar, dass bisher über den Standort nicht entschieden sei, „auch wenn das einige Laboer annehmen“. Für die meisten der älteren Jugendlichen wie Bjarne Proksch oder Sebastiano Piol gibt es keine Alternative zum Rosengarten, wie sie sagen. Die Nähe zum Strand und zur Bushaltestelle waren nur einige Argumente dafür. „Dort hat die alte Bahn gestanden, und da gehört auch die neue hin“, meinte Bjarne. Er wünsche sich einen „Pool“, also eine Art in den Boden eingelassenes Becken, statt einer Rampe. „Einen Pool gibt es noch nicht oft, es ist was Besonderes“, begründet der Schüler seine Meinung. Aus den Zuhörerreihen kam aber auch der Hinweis, dass die Geräte, die aufgestellt werden, nicht nur für Ältere, sondern auch für Jüngere und Anfänger geeignet sein müssten. Auch Sebastiano wünscht sich eine Pool-Bahn, könnte sich aber auch eine sogenannte Halfpipe gut vorstellen. Die Jungen begrüßten die Veranstaltung und freuten sich, dass so viele Kinder und Jugendliche aus dem Ort dabei waren. Die Bürgermeisterin kündigte an, alle notierten Wünsche nun zu sichten und auszuwerten. „Mit den Ergebnissen werden sich die Ausschüsse dann beschäftigen“, so Mordhorst. Asc
Quelle: Kieler Nachrichten

 

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