Ausstellungen spielen die Hauptrolle

Gabriela Lübeck vom Förderverein Freya-Frahm-Haus ist froh, dass nun auch Rollstuhlfahrer problemlos Zugang zum Gebäude haben. Foto Astrid Schmidt

 

LABOE. Das Freya-Frahm- Haus in Laboe ist nun auch für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer problemlos erreichbar. Eine neue Rampe am Vordereingang macht es möglich. Die Rampe wurde zudem mit einem Handlauf versehen, um mehr Sicherheit zu bieten. Auch der Vorplatz von der Strandstraße aus ist neu gestaltet und mit Fahrradständern versehen worden. „Es wirkt insgesamt aufgeräumter“, sagte Gabriela Lübeck vom Förderverein. Die nächste Aufgabe sei es nun, die Gartenseite entlang der Promenade einladend zu gestalten, denn die Mehrzahl der Besucher erreiche das Haus von der Strandseite her. Dort soll der Eingang ebenfalls behindertengerecht umgebaut werden. Das Freya-Frahm-Haus ist mit einem gut gefüllten Veranstaltungskalender in das Jahr 2017 gestartet. Ein Schwerpunkt sind Ausstellungen. Nach der Finissage der Kunstschau Heimspiel am Sonntag geht es am Sonnabend, 4. Februar, 17 Uhr, weiter. Schüler der Fantasiewerkstatt zeigen ihre Arbeiten (geöffnet auch am 5., 11. und 12. Februar, 15 bis 18 Uhr). „Kunst trifft Poesie“ ist das Motto am Freitag, 17. Februar, bei einer Gemeinschaftsausstellung: Bis 5. März sind Skulpturen, Fotografien, Malerei und Druckgrafik zu betrachten. Trotz zögerlicher Resonanz setzen die Veranstalter zunächst im ersten Quartal auch ihr Musikprogramm fort. Am Sonnabend, 4. Februar, 19 Uhr, bringen Blind Man’s Buff Sea Songs, Balladen und Instrumentalstücke zu Gehör. Am Sonnabend, 11. März, tritt das Quartett FolkZeit mit Eigenkompositionen und instrumentalen Arrangements auf. Treffpunkt ist das Freya- Frahm-Haus auch für Literatur- Freunde. Der Gesprächskreis „Literatur-Blick“ befasst sich am Dienstag, 31. Januar, 16 Uhr, mit dem Roman Der erste Mensch von Albert Camus, und am 28. Februar, 16 Uhr, steht der Schmöker Pfaueninsel von Thomas Hettche im Mittelpunkt, am Dienstag 28. März, 16 Uhr, Das Treffen in Telgte von Günter Grass. Eine feste Größe für Laboe ist das Freya-Frahm-Haus auch als Begegnungsstätte der Kulturen. Jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat treffen sich dort Laboer und Geflüchtete zu Gesprächs-, Koch- oder Musikabenden. Von Astrid Schmidt 

Quelle: Kieler Nachrichten

 

Zurück