Laboer Schüler können weiter auf Törn gehen

 

LABOE. Die Mitglieder des Segelvereins Ole Schippn Laboe (OSL) blickten in ihrer Jahresversammlung auf eine insgesamt gute Saison zurück. Eine gute Nachricht: Auch in diesem Jahr können die Vereinsmitglieder trotz Streichung der Zuschüsse die Schülerfahrten mit der „De Albertha“ anbieten. Während der Zusammenkunft wurde des ehemaligen Mitbegründers und Ehrenvorsitzenden Detlef Boje gedacht. Er war (wie berichtet) in einer Sitzung der Gemeindevertreter plötzlich zusammengebrochen und gestorben. Der Vorsitzende Jens Zywitza erinnerte an seine Verdienste um den Verein. Auch an Rolf Rahtje, ebenfalls ein Urgestein des derzeit 172 Mitglieder zählenden Vereins, wurde erinnert. Wie Schriftführer Heinz Bisping berichtete, fahren inzwischen 37 Boote und Schiffe unter der Vereinsflagge OSL. Ein Höhepunkt des Vereinslebens war die gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Laboe ausgerichtete Empfangs- beziehungsweise Abschiedsparty für den neuen und alten Seenotrettungskreuzer „Berlin“. Dafür hatten die Sänger des OSL-Shanty-Chores eigens Texte umgedichtet und einstudiert. Eine gute Tradition im Verein haben die Törns für die Laboer Schulklassen. Seit mittlerweile 17 Jahren können die Vereinsmitglieder alljährlich mit den jeweils vierten Klassen der Grundschule auf eine dreitägige Fahrt mit dem Plattbodenschiff „De Albertha“ gehen. Takelmeister Detlef Bahr berichtete über erfolgreiche Spenden-Werbung. Denn ohne die Hilfe von vielen regionalen und überregionalen Gewerbetreibenden und Privatpersonen könne der Wegfall der Fördermittel des Landes Schleswig-Holstein nicht kompensiert werden. Nur dank der „großzügigen Spendenbereitschaft“ könne dieses Projekt aufrechterhalten werden, sagte Bahr. Ein großer Dank des Vereins ging deshalb an alle Spender. Von Astrid Schmidt

Quelle: Kieler Nachrichten

 

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