Skaterbahn im Rosengarten rückt in greifbare Nähe

Diese Variante wurde einmütig von den Mitgliedern des Werkausschusses der Gemeinde Laboe favorisiert. Ein Ortstermin mit den Vertretern des Skatervereins Laboe soll folgen.

 

 

Bald schöner Skaten im Laboer Rosengarten: Alle Mitglieder des Werkausschusses Hafen, Tourismus, Schwimmhalle der Gemeinde Ostseebad Laboe haben sich jetzt für die Variante 1, das „Skate-Boat“, ausgesprochen. Folgen soll nun ein Ortstermin mit den Skatern. Die sollten möglichst im Beisein des Architekten nach Wünschen und Anregungen für die Ausgestaltung der Bahn befragt werden. Drei Varianten hatte das Planungsbüro vorgestellt: Den „Snakerun“ (eine in Schlangenlinien geformte Schüssel), den „Pumptrack“ (Kombination aus hügelförmigen Bahnen mit Steilurven) und das „Skateboat“, eine als Boot geformte Bahn. Die bewerteten alle Vertreter des Ausschusses als „Highlight“. Vorgesehen ist die Ausführung als sogenannter Bowl, ein skatebarer „Pool“, der im Boden versenkt wird. Um das maritime Umfeld und die Hafennähe aufzugreifen, hat der Bowl die Form eines Bootes. Vorteil: Der vorhandene Erdaushub könnte für die Modellierung des Bodens verwendet werden, erklärte Bürgermeisterin Ulrike Mordhorst. Die Laboer Skaterszene wünsche sich seit langem einen anfängertauglichen Bowl, hieß es in der Begründung. Insgesamt würde eine Fläche von 142 Quadratmetern dafür notwendig, die bisherige Anlage umfasste 110 Quadratmeter. Volkmar Heller (SPD) wies darauf hin, dass die Skater ihre Wünsche mit einbringen sollten. Die veranschlagten Kosten für das „Skate-Boat“ liegen bei rund 71 000 Euro. Die Gemeinde hat 60 000 Euro im Haushalt veranschlagt. Ausschussvorsitzender Marc Wenzel griff daher eine Anregung von Christoph Schaack vom Skateverein auf. Er hatte in der Einwohnerfragestunde die Frage des Sponsoring aufgeworfen. „Wir nehmen das Angebot des Vereins, Spenden einzuwerben, sehr gern an“, sagte der Ausschussvorsitzende. Damit könne sofort begonnen werden, so Wenzel. Aus der CDU-Fraktion wurde mehrfach auf die Sicherstellung der Entwässerung hingewiesen. Wie berichtet, war seit Jahren über die Neuaufstellung einer Skaterbahn im Gemeindegebiet diskutiert worden. Denn nach der Neugestaltung des Hafenumfeldes und des Rosengartens war die alte Anlage abgebaut und als nicht mehr sanierungsfähig entsorgt worden. Verschiedene Standorte wurden geprüft, unter anderem der Kurpark. Einbezogen wurden auch die Kinder und Jugendlichen, die sich immer wieder die Bahn im Rosengarten wünschten. Dann gründete sich zu Jahresbeginn der Skateverein, der mittlerweile über 250 Mitglieder zählt. Vor der nächsten Ausschuss-Sitzung soll es einen gemeinsamen öffentlichen Ortstermin am Standort geben, um dann die Aufträge vergeben zu können, kündigte Ausschussvorsitzender Wenzel an. Quelle Kieler Nachrichten von Astrid Schmidt  

 

 

 

Zurück