Kita-Umbau schafft Raum für Familiengruppe

Die Kita des DRK-Ortsvereins in Laboe soll so umgebaut werden, dass flexibler auf den Bedarf reagiert werden kann. Der Bauausschuss empfiehlt den Umbau

Laboe. Der Kindergartenumbau des DRK in der Straße Bauernvogtredder war Thema in der Sitzung des Bauausschusses der Gemeinde Laboe. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit sprachen sich die Vertreter bei zwei Enthaltungen für das Konzept des Trägers aus. „Wir müssen jetzt zügig voran kommen, damit wir zum neuen Kindergartenjahr den Bedarf an Betreuungsplätzen decken können“, sagte Bürgermeisterin Ulrike Mordhorst. Die Beschlussfassung über den Umbau, der sich (wie berichtet) bereits verzögert hatte, war der Grund für die vorgezogene Bauausschuss-Sitzung. Denn die Zeit drängt. Derzeit kann der Betreuungsbedarf vor allem für Kinder über drei Jahren (Elementarbereich) nicht gedeckt werden. Diese Veränderungen im Bedarf könne man leider nicht planen, so Mordhorst. Deshalb sei eine Lösung wichtig, die es der Gemeinde erlaube, möglichst flexibel auf die Nachfrage nach Betreuungsplätzen reagieren zu können. Wie der Ortsvorsitzende des DRK, Jan-Hendrik Köhler-Arp, erklärte, sei dies mit der jetzt vorgeschlagenen Lösung möglich. Durch den Umbau könne ein zusätzlicher Gruppenraum für eine sogenannte Familiengruppe schaffen werden. Dort können sowohl Kinder unter drei Jahren als auch Kinder über drei Jahren gemeinsam betreut werden. Einen Großteil der Umbaukosten von rund 130 000 Euro nehmen aber auch Maßnahmen ein, die aufgrund von Auflagen der Kindertagesstätten-Aufsicht notwendig werden. So sind unter anderem abgesenkte WC- und Waschbecken notwendig sowie die Schaffung von Sozialräumen für die Mitarbeiter. Der DRK-Ortsverein hat, wie berichtet, mit der Einrichtung des Strandcontainers die Voraussetzungen für den Umbau geschaffen. Dafür habe man zusätzlich 70 000 Euro investiert, so Köhler-Arp. Die endgültige Entscheidung für den Baubeginn treffen die Gemeindevertreter. Auf Nachfrage von Jens-Dittmann Wunderlich (Grüne) informierte die Bürgermeisterin, dass ein Bodengutachten für das geplante Neubaugebiet Krützkrog noch ausstehe. Hintergrund war das einige Jahre zurückliegende Ausbringen von Klärschlamm auf der Fläche. asc
Quelle: Kieler Nachrichten

 

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