Laboer Bürgerpreis für die ehrenamtlichen Helfer der Awo

Zeichneten Urte Pohl (rechts) mit dem Bürgerpreis aus: Wiebke Eschenlauer (stellvertretende Bürgermeisterin) und Uschi Wieck (Mitte). Foto: Christiansen

 

Laboe. Urte Pohl und die anderen Helferinnen der Arbeiterwohlfahrt wurden gestern auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde Laboe mit dem Bürgerpreis ausgezeichnet. „Ich lasse mir immer etwas einfallen“, umschrieb sie selbst ihre Aktivitäten für Senioren im Bürgertreff. Die Helferinnen kümmern sich um ältere Menschen, sie bieten Spielerunden an und organisieren Feste und Theaterbesuche und vieles mehr. Urte Pohl selbst bastelt seit 25 Jahren mit und für die Senioren im Bürgertreff, heißt es in der Begründung der Findungskommission, die sich einstimmig für die Vergabe des Preises an Urte Pohl, stellvertretend für alle Helferinnen, entschieden hatte. Die 72-Jährige warb im Anschluss um mehr Besucher im Bürgertreff und um mehr Helfer: „Wir brauchen dringend auch männliche Helfer und vor allem mehr junge Leute.“ Die Awo-Vorsitzende Heidemarie Kuhn hatte zuvor die Gemeinde um Unterstützung gebeten. Die ehrenamtlichen Helfer würden vieles leisten, was eigentlich Sache der Gemeinde wäre. Urte Pohl wurde von Uschi Wieck für den Bürgerpreis vorgeschlagen. Bürgermeister Walter Riecken hatte zuvor kurz an die wichtigsten Themen des Jahres 2014 erinnert, zu denen er neben der angekündigten Schließung der Polizeistation, dem Bürgerentscheid für den Erhalt der Schwimmhalle und der Solidarität vieler Laboer für die DRK-Kita vor allem die Hilfe für Flüchtlinge zählte. „Es ist eine moralische Verpflichtung, Menschen in Not zu helfen“, sagte Riecken und wies auch auf den runden Tisch zur Flüchtlingshilfe am Donnerstag, 15. Januar, hin. Außerdem erinnerte er an die Wahl zum Seniorenbeirat am Mittwoch, 14. Januar, und lud für den 21. Januar zu einer Informationsveranstaltung zur geplanten Straßenausbausatzung ein. „Uns geht es nicht so gut, wir müssen alle Einnahmequellen ausschöpfen“, erklärte Riecken. Für den 2. Mai kündigte er die Eröffnung des neugestalteten Hafenbereichs an. Unter Hinweis auf zahlreiche andere Projekte betonte Riecken: „Es gibt keinen Stillstand, sondern es wird an vielen Stellen für Sie gearbeitet.“ In seinem Grußwort hatte der zweite stellvertretende Landrat, der Stoltenberger Bürgermeister Lutz Schlünsen, Laboe als „Perle an der Kieler Förde“ bezeichnet, die noch mehr strahlen werde, wenn das Hafenumfeld neu gestaltet ist. chr

 

 

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