Ein Zimmer für Zwei

Da haben die Bodendieks (von R. Jürgen Kruse, Traute Steffen) den Salat: Lisas Chefin Frau Bollmann (von L. Angela Tafel) möchte den noch nicht vorhandenen Zukünftigen kennen lernen.

Laboe (pst) Es geht den Menschen wie den Bodendieks: Weil das ältere Ehepaar durch eine spärliche Rente nicht eben mit Reichtum gesegnet ist, muss es sich eine andere Verdienstquelle einfallen lassen. Und die ist schnell gefunden: Denn Ida und August beschließen, ein Zimmer unter zu vermieten. Das Leid ums liebe Geld ist schließlich Auslöser diverser Verwicklungen in „Keen Utkamen mit’t Inkamen“, dem aktuellen Stück des Laboer Lachmöwen Theaters. Die Premiere am 24. Januar ist allerdings schon ausverkauft. Für die weiteren Vorstellungen (außer sonntags) gibt es aber noch viele Karten.
Die Bodendieks ahnen allerdings noch nicht, was ihre Idee für Folgen haben wird. Denn während August eine weibliche Untermieterin bevorzugen würde, schwört Ida auf einen jungen männlichen Untermieter. Aber erstmal wird eine Annonce aufgegeben. Noch ehe sich jemand melden kann, gerät August mit seiner ewig übellaunigen Nachbarin Sprott derart in Streit, dass ein Blumentopf vom Balkon fällt. Der fällt der jungen Sekretärin Lisa auf den Kopf, die zufällig ein Zimmer sucht. So fällt Augusts Wahl auf die vom Blumentopf getroffene Lisa. Aber Ida war indes auch nicht untätig und hat dem jungen LKW-Fahrer Klaus den Zuschlag für das Zimmer gegeben. Der Schreck bei den Bodendieks ist groß, als sie die Doppelvermietung bemerken. Doch der Zufall will es, dass die Sekretärin tagsüber und der junge Klaus nachts arbeitet. Trotzdem lernen sie sich eines Tages kennen und kommen sich auch näher, obwohl sie, wie es sich heraus stellt, irgendwie stiefgeschwisterlich miteinander „verwandt“ sind. Aber das weiß bis zu dem Moment noch niemand … Seit November probt das Lachmöwen-Ensemble für „Keen Utkamen mit’t Inkamen“, ein Lustspiel in drei Akten von Fritz Wempner unter der Regie von Katharina Butting. Und es verspricht wieder vergnüglich, nicht aber turbulent zu werden. Denn „Keen Utkamen mit’t Inkamen“ lebt vom Wortwitz, von Verwicklungen und auch einem ordentlichen Schuss Romantik. Kein Wunder, dass die sonntäglichen Vorstellungen auch schon ausverkauft sind. Um ihre Stücke auch zukünftig so erfolgreich über die Bühne zu bringen, sucht das Lachmöwen- Team noch Verstärkung für den Soufflier- Sessel, in der Technik oder in anderen Bereichen. Interessierte, denen zu Hause schon mal die Decke auf den Kopf fällt, können sich unter Telefon 04343-4946441 bei den melden. Wie vielfältig die Betätigungsfelder auf Laboes Niederdeutscher Bühne sind, zeigt auch das Interesse junger Nachwuchs- Akteure, ein Praktikum im Lachmöwen- Theater zu machen. Derzeit haben die Hobby- Akteure eine Praktikantin, die im richtigen Leben Studentin ist und sich für die plattdeutsche Sprache interessiert. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, wird sie auch das eine oder andere Mal auf der Bühne stehen. Der Eintritt kostet 9,50 Euro pro Person zuzüglich einer Vorverkaufsgebühr von 50 Cent. An der Abendkasse beträgt der Eintrittspreis zwölf Euro. Kartenvorbestellungen unter Telefon 04343-4946440 und im Internet auf der Homepage der Lachmöwen unter www.lachmoewen.de. Vorstellungsbeginn ist um 20 Uhr, an den (leider schon ausverkauften) Sonntagen um 16 Uhr. Die Vorstellungstermine (jeweils um 20 Uhr): Dienstag, 27. Januar, Freitag, 30. Januar, Sonnabend, 31. Januar, Dienstag, 3. Februar, Freitag, 6. Februar, Dienstag, 10. Februar, Freitag, 13. Februar, Sonnabend, 14. Februar, Dienstag, 17. Februar. Quelle: Probsteier Herold

 

Zurück