Skater wollen immer noch in den Rosengarten

LABOE. Der Skater-Verein in Laboe verteidigt den umstrittenen Standort der neuen Skate-Anlage „Skateboat“. Hintergrund: Der Rosengarten, indem die neue Bahn errichtet werden soll, stand nach dem jüngsten Hochwasser komplett unter Wasser, was für den stellvertretenden Bürgermeister Günther Petrowski Grund genug war, den Standort erneut in Frage zu stellen. Doch das sehen die Mitglieder des Skatevereins anders, wie Patricia Schoone mitteilte. „Dass es immer mal wieder zu Überschwemmungen kommen kann im Hafenbereich, wurde vom Architekten des Skateboots, Christian Thomas von Skateshapes in Kiel, bereits bei der Planung berücksichtigt“ ,erklärte sie. Hochwasser sei für die Anlage vollkommen unproblematisch. „Die Drainage des Skatebootes wird mit dem Hafenbeckenverbunden sein. Über diesen Abfluss gelangt bei hohem Wasserstand eventuell Wasser in die Anlage, fließt dann aber genauso schnell wieder ab. Das Skateboat wird nach nordeuropäischen Standards gebaut: Das Material ist frostresistent und auch Wasser kann ihm nichts anhaben“, so Schoone weiter. Der Standort sei zudem im Genehmigungsverfahren vom Landesbetrieb für Küstenschutzgeprüft und freigegeben. „Exakt diese Tatsachenwurden bereits 2017 bei einer Ortsbegehung mit dem Architekten und den Gemeindevertretern ausführlich und umfangreichthematisiert, erklärte Schoone.

Quelle: Kieler Nachrichten

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