Das Strandleben kann beginnen

 

Die Sandfangzäune sind abgebaut, die Sandmengen vom ausgewiesenen Kurstrand auf der Fläche verteilt. Mit schweren Maschinen wurde in den vergangenen Tagen der Strand schier gemacht, sodass nun die Strandkorbvermieter ihr Geschäft beginnen können. Wie Bürgermeister Marc Wenzel berichtete, hatte die Gemeinde eine Firma mit den Arbeiten beauftragt. Die Arbeiten seien nicht einer großen Lieferung von Strandsand geschuldet, sondern dienten lediglich dazu, den vorhandenen Sand, der sich in der Wintersaison zwischen den Sandfangzäunen angesammelt und dünenartig auf der Fläche verteilt hatte, wieder glatt zu ziehen. Dafür war ein Raupenfahrzeug im Einsatz, das mittels Schild den Sand verteilte. Im Anschluss daran fuhr der Traktor mit dem Strandreinigungsgerät hinterher, um Steine, kleine Fremdkörper und Zigarettenkippen auszusieben. „Man kann nicht behaupten, Laboe habe keinen Sand“, räumte der Bürgermeister angesichts der breiten Sandfläche ein. Allerdings ist der Strand in Laboe nach den Stürmen Zeetje und Benjamin zweigeteilt. Die Sandfläche reicht nur bis kurz hinter die Schwimmhalle, dann schließt sich abrupt das spröde Ende mit dem freiliegenden steinigen Bereich an. Dieser Bereich sei eh schon kein Kurstrand mehr. „Ich glaube auch nicht, dass wir die Genehmigung bekommen, Sand auszubaggern. Wir werden jetzt Schilder aufstellen, die die Gäste auf die Gefahr durch freiliegendes Deckwerk hinweisen“, so Wenzel. TEXT/FOTO: ASTRID SCHMIDT 

Quelle: Kieler Nachrichten

 

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