Das Wasser als bildgebendes Element

Die Kieler Künstlerin Barbara Hirsekorn zeigt ihre Aquarelle in Laboe

Laboe „Barbara Hirsekorn – Aquarelle 2019“ heißt die neue Ausstellung im Freya-Frahm-Haus in Laboe. Die Künstlerin aus Kiel zeigt ihre jüngsten Arbeiten. Die Bilderschau ist bis zum 16. Juni zu sehen. Leuchtende und farbige Aquarelle mit viel Wasser und reichlich Pigment sind das Markenzeichen von Barbara Hirsekorn. Sie möchte, wie sie erzählt, das Aquarell-Malen aus der „Komfortzone herausholen, in der es sich in Deutschland noch immer befindet“. Sie will dieser für Leichtigkeit stehenden Technik eine besondere Tiefe und größtmöglichen Ausdruck verleihen. Das gelingt ihr durch mehrere Farbaufträge und zarte Verläufe und Übergänge, die in Kontrast treten. So bilden die kräftigen Farben mit nahezu durchsichtig wirkenden Lasuren einen Spannungsbogen, der das Auge des Betrachters lenkt. „Das Wasser als bildgebendes Element sichtbar zu machen und gelegentlich die Kontrolle aufzugeben, obwohl immer eine strenge, klassische Bildkomposition zugrunde liegt, das macht für mich den Reiz dieser Technik aus“, erklärte die Künstlerin. Zu ihren Vorlieben zählt auch das serielle Arbeiten, wie jüngst die Bildfolge aus einer stillgelegten Linoleumfabrik in Brandenburg. Aber sie holt das Aquarell auch auf einen großformatigen Untergrund. So fängt sie beim „Spaziergang am Meer“ durch sanfte Übergänge und Schattierungen die besondere Stimmung des Lichts ein. Mit ihrer speziellen Aquarell-Technik widmet sie sich durchaus unterschiedlichen Motiven. Die Darstellungen reichen von Stillleben, Natur und maritimen Bildern bis hin zu Stadtszenen. asc
Die Ausstellung ist bis 16. Juni zu sehen, Öffnungszeiten: Sonnabend, Sonntag, 12 bis 18 Uhr, Freitag, 15 bis 18 Uhr.

Quelle: Kieler Nachrichten

 

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