Laboer Schwimmhalle mangels Personal geschlossen

Bürgermeister Heiko Voß hat die Laboer Schwimmhalle vorerst geschlossen

Laboe. Die Schwimmhalle in Laboe bleibt vorerst geschlossen. Grund: Eine von zwei Bademeisterinnen ist erkrankt, die andere in Urlaub. Bürgermeister Heiko Voß blieb keine andere Wahl, als das Hallenbad zunächst bis zum Sonntag, 9. Juni, zu schließen. Es war eine schwere Entscheidung, die der neue hauptamtliche Bürgermeister Heiko Voß gleich zu Beginn seiner Amtszeit treffen musste: Eine der beiden noch verbliebenen Schwimmmeisterinnen hatte sich krank gemeldet, die andere war noch im Urlaub. Vorgeschrieben sei aber eine Kombination aus Schwimmmeister und Rettungsschwimmer, so Voß. Da er dieses Personal nicht einsatzfähig habe, bleibe nur die Schließung der Halle. Derzeit wird mit Aushängen an der Eingangstür auf die Situation hingewiesen. Doch hinter den Kulissen sucht der Bürgermeister nach Lösungen. Weder die DLRG noch die Wasserwacht könnten helfen, auch die Überlegung, pensionierte Schwimmmeister einzusetzen, stehe im Raum, sei aber rechtlich nicht geprüft, so Voß. „Ich hoffe, dass wir Montag wieder öffnen können“, sagte der Laboer Bürgermeister. Auch Einwohner wie Wolfgang Jahn hatten in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses bereits ihre Sorge geäußert, die Halle bleibe nun die Saison über geschlossen. Das wolle er auf jeden Fall verhindern. „Wir sind bestrebt, die Halle so schnell wie möglich wieder zu öffnen“, so Voß weiter. Er ist ein klarer Befürworter des Schwimmstandortes Laboe und hatte mehrfach erklärt, das Thema Schwimmhallenversorgung in der Region habe für ihn Priorität. Den Beschluss, die Gründung eines Zweckverbandes voranzutreiben, setze er derzeit um. In der nächsten Woche habe er ein Gespräch im Innenministerium, auch mit der Landeshauptstadt wolle er Kontakt aufnehmen, so Voß weiter. Eile sei geboten, sagt er. Bis Ende September sei die Gemeinde an den Bürgerentscheid gebunden, die Halle weiter zu betreiben. Bisher gibt es keinen Beschluss, die Halle danach zu schließen. asc

Quelle: Kieler Nachrichten

 

Zurück