Graffito zeigt Laboe vom Wasser

Da staunt auch Mats (8) nicht schlecht: Laboe ist nicht nur an Land schön. Auch der Blick vom Wasser aus lohnt sich und kann jetzt sogar trockenen Fußes genossen werden: Am Fördewanderweg zeigt ein Wandbild auf einer acht Meter langen Stützmauer eine Ansicht mit Ehrenmal, Strand und Meerwasser-Schwimmhalle. Zu verdanken ist dies Anwohner Rolf Aulitzky, einem waschechten Laboer. Im Zuge der Umgestaltung seines Hang-Grundstücks hat Aulitzky eine Stützmauer an der Straße geschaffen, die er nicht einfach nur grau sein lassen wollte: „So eine Betonwand lädt illegale Sprayer ein“, sagt der 66-Jährige. Kurzerhand nahm er Kontakt mit Airbrusher Michael Rabe von Artworks in Fiefbergen auf und schilderte ihm seine Wünsche: „Ein Seeblick auf Laboe mit Ehrenmal, U-Boot und Rettungskreuzer.“ Auch die Schwimmhalle wollte Aulitzky auf dem Bild haben. „Auch wenn es ein großes Für und Wider gibt. Ich bin für den Erhalt und deswegen ist sie jetzt da.“ Damit das neue Graffito lange hält, wurde es zunächst auf einzelnen Platten in der Werkstatt gebrusht und mit Klarsichtlack versiegelt. Dann wurden die Platten auf der 1,40 Meter hohen Stützmauer anmontiert. „Jetzt haben wir ein neues Highlight in Laboe“, ist sich Aulitzky sicher. Denn in Kürze soll es vor der Mauer auch noch etwas Deftiges zu essen geben – aus Aulis Gulaschkanone. Die Konzession für die Wochenenden in der Hauptsaison hat er schon. FOTO: NADINE SCHÄTTLER 

Quelle: Kieler Nachrichten

 

Zurück