Sponsoren für Mosaik gesucht

 

LABOE. Die Laboer Skate-Anlage im Rosengarten ist fast fertig. Als „Skate-Boat“ passt sie sich dem maritimen Flair direkt am Hafen gut an. Zurzeit läuft der Trocknungsprozess. Offiziell eingeweiht werden soll die Anlage am 24. August, ab 14 Uhr, mit einem „lockeren, bunten Fest für die ganze Familie“, erklärte Bürgermeister Heiko Voß. Der Beton, der zuvor von Hand Feld für Feld aufgespritzt und akribisch geglättet worden war, trocknet derzeit. Das Fundament für den Dalben, der den maritimen Charakter noch unterstreichen und als Befestigung für eine Slackline dienen soll, wird gerade gegossen. Am 31. Juli soll es eine letzte Baubesprechung vor Ort geben, bevor die Arbeiten beendet werden und die Bahn am 24. August offiziell eingeweiht wird. „Wir werden die Bahn aber vorher schon zum Skaten frei geben“, versprach Voß. Doch bis dahin muss noch entschieden werden, ob die Betonwände außen mit einem blauen Anstrich versehen werden, oder ob das Skate- Boat mit einem Mosaik versehen wird. Diese künstlerische Variante hatte Voß bereits im jüngsten Ausschuss vorgeschlagen und war damit auf offene Ohren gestoßen. Allerdings war die Bedingung: Diese für alle reizvoll erscheinende Maßnahme kann nur umgesetzt werden, wenn sich Sponsoren finden. Zwischen 6000 und 7000 Euro werde die Mosaik-Gestaltung kosten. Es gebe bereits „ein bis zwei“ Interessenten, unter anderem sei die Firma Anker-Rampen, die die Bahn gebaut hat, bereit, sich finanziell zu beteiligen. Auch könne man die rund 1500 Euro auf die Kosten anrechnen, die im Haushalt für den blauen Anstrich eingestellt seien, so Voß. Einen Vorteil habe das Mosaik neben der ansprechenden Optik: „Wir würden auch Graffiti oder Schmierereien vorbeugen“, argumentiert Voß. Eingebunden in die Sponsorensuche wird der Verein Skate Laboe, dessen Mitglieder ebenfalls an der Organisation und Gestaltung des Einweihungsfestes beteiligt werden sollen. Erfreulich sei auch die Kostenentwicklung. Die Gemeinde bleibt damit fast im geplanten Rahmen. Rund 81 000 Euro waren 2017 im Haushalt vorgesehen, die Gesamtkosten belaufen sich nun auf gut 100 000 Euro. „Das ist nach zwei Jahren eine ganz normale Kostensteigerung aufgrund der aktuellen Preisentwicklung im Bausektor“, meinte Voß. Rund 31 000 Euro schießt die Aktivregion Ostseeküste dazu, so dass die Gemeinde unterm Strich rund 70 000 Euro aus eigenen Mitteln aufbringen muss. Gute Nachricht am Rande: Die Klage, die von Anliegern des Rosengartens angestrengt worden war, sei eingestellt worden. Bedingung sei, dass bei laufendem Betrieb ein Gutachten über die tatsächliche Lärmimmission erstellt wird, informierte Voß über das Ergebnis von Gesprächen mit dem Vertreter der Anlieger.

Quelle: Kieler Nachrichten

 

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