Turnhalle braucht neues Dach

 

LABOE. Seit Jahren wird am Dach der Laboer Sporthalle und den Anbauten „herumrepariert“, wie einige Vertreter in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses erinnerten. Nun stellte Architekt Claus Wittig Möglichkeiten vor, das Dach zu sanieren. Mittel von 200 000 Euro stehen derzeit im Haushalt dafür bereit. Bereits seit 2018 ist bekannt: Regenwasser dringt durch das Dach der Turnhalle insbesondere in der Nähe der Anbauten mit den Umkleideräumen. Auch die Holzkonstruktion sei bereits schadhaft, erklärte Architekt Claus Wittig. Er hatte den Auftrag erhalten, die „preisgünstigste“ Variante einer Sanierung zu ermitteln. Denn derzeit stehen lediglich 200 000 Euro im Haushalt für die Maßnahme bereit. Wittig erklärte, damit komme lediglich die Sanierung als Flachdach in Frage. Wichtig sei vor allem, die Entwässerung von innen nach außen zu legen, so der Fachmann. Eine Alternative sei die Sanierung als Pultdach, doch die werde weitaus kostenintensiver, so Wittig. Bürgermeister Heiko Voß (parteilos) informierte über die Möglichkeiten einer Förderung mit Landessportmitteln. „Wir liegen noch in einer Größenordnung, in der die Sanierung der Sporthalle gefördert würde und haben gute Hoffnungen auf einen Zuschuss von 50 Prozent“, sagte er. Schäden durch eindringende Feuchtigkeit an dem Flachdach der Sporthalle zu den angrenzenden Umkleideräumen waren in den vergangenen Jahren immer wieder aufgetreten und mit „kleinen Lösungen“ behoben worden. Darauf wies unter anderem Beeke Schöneich-Beyer (LWG), lange Zeit Vorsitzende des Bauausschusses hin. Sie appellierte an die Gemeindevertreter, dieses Thema auch bei dem für den 20. August geplanten „Runden Tisch“ zur Nutzung des gesamten Schulkomplexes zu diskutieren. Sie warf die Frage in den Raum, ob es nicht sinnvoll sei, eine neue Mehrzweckhalle zu bauen. „Unsere Halle ist nicht mehr die jüngste und die sanitären Anlagen sind in keinem guten Zustand“, sagte Schöneich- Beyer. Die CDU-Fraktion betonte, dass man eine möglichst langlebige Variante wählen müsse, man wolle doch die Pultdach- Variante zum Vergleich vorgelegt haben. Zum Runden Tisch treffen sich am Dienstag, 20. August, 19 Uhr, in der Cafeteria der Grundschule Vertreter aller Vereine, Verbände und Institutionen, die Teile der Räume im Schulumfeld einschließlich Turnhalle und Vario-Bau nutzen. Ziel ist seit Jahren ein Konzept für den Schulkomplex – einschließlich der Nutzung des ehemaligen Polizeigebäudes. Von Astrid Schmidt

Quelle: Kieler Nachrichten

 

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