Laute Bootsparty endet in der Zelle

LABOE. Zu einer Festnahme ist es in der Nacht auf Freitag im Laboer Hafen gekommen. Wie die Polizei mitteilte, wurde sie gegen 2 Uhr von Anwohnern gerufen. Grund: Von einem Boot im Laboer Jachthafen war lautstarke Musik zu hören. Der Einsatz endete mit einer Strafanzeige wegen Widerstands und Beleidigung sowie einem Aufenthalt in der Gewahrsam-Zelle. Nach Polizeiangaben trafen die zwei Beamtinnen der Polizeistation Heikendorf bei ihrem Einsatz auf dem Boot auf vier sichtlich alkoholisierte Menschen im Alter zwischen 40 und 59 Jahren. „Während sich drei der Anwesenden kooperativ verhielten, beleidigte ein 56-Jähriger die Polizistinnen fortwährend und weigerte sich konsequent, die Musik leiser zu stellen“, heißt es in dem Polizeibericht. Er habe die Musik sogar lauter gestellt und falsche Personalien angegeben. Als ein 59 Jahre alter Bekannter des Mannes schlichtend und beruhigend eingreifen wollte, kam es zum Gerangel zwischen den beiden. Dabei fiel der 59-Jährige ins Wasser, konnte das Hafenbecken aber unverletzt verlassen. Der 56-Jährige wurde festgenommen, um weitere Straftaten zu verhindern. Dabei leistete er Widerstand, den die beiden Polizistinnen jedoch überwinden konnten, ohne dass jemand verletzt wurde. Der Mann kam anschließend in Kiel ins Gewahrsam, so die Polizei weiter. asc

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