Hausbauer können loslegen

Fast im Zeitplan konnten die Erschließungsarbeiten für das Laboer Neubaugebiet Krützkrög abgeschlossen werden. 101 Grundstücke werden bebaut, 84 davon sind verkauft, die restlichen reserviert, wie Wilfried Sommer von der Förde Sparkasse erklärte. Foto:asc

 

LABOE. Das neue Baugebiet Krützkrög am Eingang von Laboe ist eröffnet: Ab heute können die Hausbauer starten. Die Erschließung konnte nahezu planmäßig abgeschlossen werden. Mit der Vermarktung sei er sehr zufrieden, erklärte Wilfried Sommer von der Förde Sparkasse. Rund 500 Menschen finden im Baugebiet Krützkrög ihr Zuhause. Große Freude war allen Beteiligten anzumerken, die sich zur offiziellen Abnahme im Baugebiet am Tor zum Ostseebad Laboe eingefunden hatten. Sparkassenvorstand Sommer sagte: „Von den 101 Grundstücken sind 84 verkauft, alle anderen reserviert, also das Baugebiet ist ausverkauft.“ Damit habe er zunächst nicht gerechnet, auch angesichts der „zugegeben recht hohen Grundstückspreise“. 63 Prozent der Käufer kämen aus dem Kieler Umland, weitere zwölf Prozent aus der Probstei, rund 30 Prozent der Käufer seien junge Familien. „Wir haben auch altersmäßig eine gute Durchmischung“, meinte Sommer. Der Sparkassenvorstand blickte auch auf die lange Geschichte des Baugebiets zurück, schon 2005 habe man sich damit befasst. Ein Problem stellte damals die Regenwasser- Ableitung dar. Dann 2015: erste Gespräche mit dem Eigentümer und ein halbes Jahr später der Abschluss des Kaufvertrags. Es sei bis heute ein besonderes Baugebiet, meinte Sommer. Denn zur Erschließung entstand unter anderem der Kreisverkehr, der erst jüngst, wie berichtet, wegen einer Sperrung für viel Aufregung gesorgt hatte. Ebenso gab es Ärger um die Wärmeversorgung mittels Blockheizkraftwerk, das nicht im Baugebiet, sondern im benachbarten Wohngebiet seinen Standort bekam – sehr zum Ärger der Anwohner. Zudem seien für 30 Wohneinheiten die Voraussetzung der Förderung im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus gegeben, so Sommer. Er bedankte sich ausdrücklich bei den Baufirmen Karsten und Armin Stoltenberg. „Es ist angesichts der Baukonjunktur nicht selbstverständlich, so zuverlässige und leistungsstarke Partner an der Seite zu haben“, sagte Sommer. Zufriedenheit auch bei der Gemeinde: „Dieses Baugebiet hat für die Gemeinde Ostseebad Laboe eine ganz besondere Bedeutung. Es ist prädestiniert für die Ortsentwicklung und eine Auffrischung für den Ort“, sagte Bürgermeister Heiko Voß. Er werbe seit seiner Amtsübernahme vor zweieinhalb Monaten für eine Willkommenskultur und sei sicher, dass das Baugebiet ebenso aussehen werde, wie die Erschließung abgelaufen ist – „vorbildlich“, so Voß. Er bedankte sich insbesondere für die Leistungen in Sachen Brandschutz. Allerdings, so betonte er, könne er zwei negative Punkte nicht verschweigen: „Für die Wärmeversorgung wurde nicht die beste Lösung gewählt.“ Voß appellierte an den Bauträger, das Gespräch mit den Nachbarn zu suchen. Wie berichtet, ärgern sich Anwohner der Feldstraße über das Blockheizkraftwerk vor ihrer Terrasse. Auch die „Dresche“ für die Kreiselsperrung sprach Voß erneut an. „Wenn ich gewusst hätte, was das nach sich zieht, wäre der Kreisverkehr bis November Baustraße geblieben“, so Voß. Ansonsten sei er aber sehr dankbar für die gute Partnerschaft mit der Förde Sparkasse, betonte der Bürgermeister. Von Astrid Schmidt

 

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