Vier Frauen in ihrem Element

Angela Kaiser, Christine Slezak, Karin Rogge und Beate Ebert zeigen im Freya-Frahm-Haus ihre Arbeiten zum Thema "Elemente und Temperamente" Foto Astrid Schmidt

 

LABOE. Elemente 4 ist der Titel der neuen Ausstellung im Freya-Frahm-Haus in Laboe. Die vier Künstlerinnen Beate Ebert, Angela Kaiser, Karin Rogge und Christine Slezak zeigen ihre Bilder, die sie entsprechend zu den vier Elementen gemalt haben. Dabei zeichnet sich die Bilderschau, die am Sonnabend, 5. August, 19 Uhr, eröffnet wird, durch eine besondere Vielschichtigkeit an Motiven und Techniken aus. Begleitet wird die Vernissage vom Gesangsduo Sounds like Amie. Seit 2011 arbeiten die vier Frauen gemeinsam in den Ateliers am Werftpark in Kiel- Gaarden. Sie bieten Kurse, organisieren und veranstalten Ausstellungen und haben sich der Malerei verschrieben. Soweit die Gemeinsamkeit. Doch jede für sich arbeitet mit verschiedenen Techniken, setzt Akzente mit experimenteller Malerei, interpretiert und bildet die ganz eigene Sichtweise ab. „Wir haben festgestellt, dass wir selbst wie die vier Elemente sind – so unterschiedlich und doch fließt im Schaffensprozess alles zusammen“, sagte Christine Slezak. Ihre Werke haben sehr oft ganz einen ganz persönlichen Bezug. So arbeitet sie alte Briefe ein, stellt Linolschnitte nach alten Fotografien her. Karin Rogge liebt vor allem das Experimentieren, verwendet ungewöhnliche Materialien und zeigt unter anderem Einmaldrucke. „Um einmal einen tauglichen Druck zu erhalten, muss man ihn hundertmal wiederholen“, beschreibt sie ihre Technik. Beate Ebert setzt vor allem auf erdige Farben, sucht nach der außergewöhnlichen Wirkung, wie beispielsweise dem Vermischen von Bitumen mit Wasser auf der Leinwand. Die Effekte sprechen für sich. Beeindruckende Collagen kommen auch von Angela Kaiser, die mit Motiv- und Materialmix besticht. Noch bis Ende September steht das Freya-Frahm-Haus im Zeichen von Kunst und Kultur. Am Freitag, 25. August, wird eine neue Ausstellung zum Thema Fotografie, Zeichnungen und Malerei eröffnet. Am Dienstag, 29. August, 16 Uhr, geht es im Gesprächskreis „LiteraturBlick“ um den Roman Shakespeares Hühner von Ralf Rothmann. Ab 23. September dreht sich bei „Uno momento“ alles um Arbeiten mit Öl-, Acrylfarben, Tinte und Ölkreiden. Am 26. September steht das Werk Knülp von Hermann Hesse im Mittelpunkt des Gesprächskreises „LiteraturBlick“. Von Astrid Schmidt 

Die Ausstellung ist freitags von 15 bis 18 Uhr, sonnabends und sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Sie endet mit der Finissage am Sonntag, 20. August, 17 Uhr. 

Quelle: Kieler Nachrichten

 

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