Sammlung der Laboe-Kreuzer ist komplett

Ein echter Blickfang: Die neue "Berlin" ist jetzt auch im Maßstab 1:25 angekommen. Foto Thomas Christiansen

 

LABOE. Seit Februar ist der neue Rettungskreuzer „Berlin“ in Laboe stationiert, seit Donnerstag ist im Info-Zentrum der Seenotretter am Hafen auch ein originalgetreues Werftmodell im Maßstab 1:25 zu sehen. Damit sind dort jetzt alle bislang in Laboe eingesetzten Kreuzer auch im Modell vorhanden. Geliefert wurde das Modell bereits am Mittwoch, doch es blieb zunächst verhüllt. „Das hat die Besucher total neugierig gemacht“, sagt Jörg Ahrend, Leiter des Informationszentrums Schleswig-Holstein der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Erst am Donnerstag hat er dann zusammen mit dem Vormann der „Berlin“, Michael Müller, das neue Modell enthüllt. Es steht nun hinter Glas in einer Vitrine neben den Modellen der alten „Berlin“ und des von 1963 bis 1985 in Laboe stationierten Kreuzers „Theodor Heuss“. Zu besichtigen sind die Modelle während der Öffnungszeiten des Infozentrums: montags bis donnerstags 10 bis 17, freitags 10 bis 16 sowie bis Oktober am Wochenende 11 bis 17 Uhr. Die 28 Meter lange, 6,20 Meter breite, knapp 4000 PS starke und 24 Knoten schnelle „Berlin“ ist das zweite Schiff der 28-Meter-Klasse der DGzRS. Der rund um die Uhr mit vier Seenotrettern besetzte Kreuzer war seit Februar bereits mehr als 30-mal im Einsatz. Mit jährlich 130 bis 150 Alarmierungen ist Laboe die einsatzreichste Station der Seenotretter. Für diesen Monat kündigt Ahrend zwei Sonderaktionen in Laboe an. Am Mittwoch, 23., und Mittwoch, 30. August, gibt es jeweils zwischen 12 und 16 Uhr Rettungsübungen im Hafen. Ahrend wird den Ablauf der Übung über eine Lautsprecheranlage für die Zuschauer erklären. Dazu kommt das Seenotrettungsboot „Walter Rose“ aus Kiel-Schilksee, das auch zum Open Ship lädt und Begrüßungsfahrten für neue Förderer der DGzRS (mit Fördererzertifikat und Bordstempel) anbietet. Am Montag, 28. August, 18 Uhr, hält Rolf G. Wannags, ehrenamtlicher Referent der DGzRS, wieder einen Filmvortrag über die Arbeit der Seenotretter. Anschließend kann die „Berlin“ besichtigt werden – natürlich nur, wenn sie dann nicht gerade wieder zu einem Einsatz ausgelaufen ist. Von Thomas Christiansen 

Quelle: Kieler Nachrichten

 

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